Freitag, 9. Januar 2009

Kartenlegen: Vierviertel Legung


Vielen Tarot-Anfängern fällt es schwer, eine Legung tiefgehend zu interpretieren, nicht weil sie die Bedeutung der einzelnen Karten nicht erfassen können, sondern weil es ihnen nicht gelingt, eine Synthese aus den sich oft widersprechenden gezogenen Karten zu bilden und Schwerpunkte innerhalb der Thematik zu setzen. Die Vierviertel Legung ist eine hervorragende Methode, gerade diese Zusammenschau zu üben, denn sie arbeitet nur mit der großen Arkana und fordert dazu auf, Karten in Paaren zu betrachten. Ganz nebenbei beleuchtet sie dann auch noch hoch komplexe Hintergründe einer Frage und hilft zukünftige Tendenzen zu bestimmen. Somit ist sie auch für Fortgeschrittene durchaus geeignet.

Nachdem Sie alle zweiundzwanzig Trümpfe gemischt und Ihre Frage deutlich formuliert haben, legen Sie die Karten nach obigem Diagramm umgedreht aus. Zuerst zehn Karten im Uhrzeigersinn, dann weitere zehn entgegen selbigem, sodass sich 10 Paare ergeben. Die beiden übrigen Karten platzieren Sie in der Mitte der Auslegung. Nun drehen Sie alle Karten außer denjenigen in der Mitte um.

Die Paare 1+11, 2+20, 10+12 repräsentieren Sie und Ihre Frage (Ihr Vertrauen in die Situation, die Realisierbarkeit des Anliegens und dessen Berechtigung). Dabei haben 1+11 den stärksten Einfluss.
Die Paare 6+16, 5+17, 7+15 spiegeln die Widerstände („negative“ Karten) oder Unterstützung („positive“ Karten) bei der Verwirklichung Ihrer Pläne und Hoffnungen. Auch hier haben die zentralen Karten 6+16 die größte Bedeutung. Darüber hinaus ist zu beachten:
Die Paare 1+11, 2+20, 10+12, 6+16, 5+17, 7+15 stellen die Gegenwart dar.
Die Paare 3+19, 4+18 zeigen die Möglichkeiten der nahen Zukunft auf.
Die Paare 8+14, 9+13 zeigen das daraus resultierende Ergebnis.
Das Paar 21+22 funktioniert für Anfänger wie eine Art Rettungsring. Nur wenn Sie die Legung überhaupt nicht dechiffrieren können, drehen Sie sie um. Sie geben Ihnen dann eine klare, wenn auch sehr vereinfachte Antwort auf Ihre Frage.

Das Schöne an dieser Legung ist, dass Anfänger sich widersprechende Paarkarten (z.B. der Wagen neben dem Turm – Erfolg versprechender Aufbruch und gleichzeitiger Zusammenbruch) bei der Deutung ignorieren und einfach wieder umdrehen dürfen. Hingegen können sich Fortgeschrittene aber gerade dadurch feinere Schattierungen erarbeiten (vielleicht hat der positive Aufbruch ja ein Zerbrechen alter Muster zur Folge). Anfangs werden Sie die oben beschriebenen Regeln sicher buchstäblich befolgen, doch mit wachsender Sicherheit werden Sie auch Ihrer Intuition zunehmend vertrauen. Allmählich werden sämtliche zwanzig offenen Karten so zu einem Gesamtbild von großer Aussagekraft zusammenwachsen, wobei die mittleren Karten letztendlich nicht nur als bloße Zusammenfassung der Legung, sondern als eine zusätzliche erweiternde Dimension fungieren können, die übergeordnete, gänzlich unbewusste Aspekte der Frage offenbaren kann.

Ein praktisches Beispiel gelegt mit den Trümpfen des Tarot de Marseille: Eine Frau, nennen wir sie Eva, ist mit einem Ausländer verlobt, der auch noch einer anderen Religion angehört. Ihre Familie ist entschieden gegen die Hochzeit, was sie sehr belastet. Sie möchte wissen, wie sich die Beziehung entwickelt, sollte sie trotz aller Widerstände heiraten.

Die Situation aus der Perspektive Evas
Der Mond und die Liebenden in Pos. 2+20 widerspiegeln die Zweifel Evas an der Richtigkeit ihres Herzenswunsches, der Heirat. Sie deuten an, dass sie sich die Entscheidung wirklich nicht leicht macht und auch darunter leidet. Mit dem Eremiten und der Kraft in Pos. 10+12 wäre sie jedoch gut beraten, diese Zweifel nicht zu zeigen, sich aus der Diskussion mit ihrer Familie so weit wie möglich zurückzuziehen, damit sie ihre Stärke und Durchsetzungskraft so (re)aktiviert. Trotz Zweifel und Rückzug scheinen sie der Wagen und die Welt in Pos. 1+11, die ja den wichtigsten gegenwärtigen Einfluss für sie darstellen, ganz klar dazu aufzufordern, nichts auf die lange Bank zu schieben und ihrer persönlichen Vision vom (Ehe)glück zu folgen. Glaubt sie an sich selbst und ihre Liebe, scheint ihr Vorhaben unter einem guten Stern zu stehen.

Die Widerstände / Unterstützung in ihrer Umgebung
Das Paar Narr und Teufel in Pos. 17+5 weist deutlich darauf hin, dass die Umgebung Evas in der Tat den Heiratsplänen nicht wohlgesonnen ist. Auf Ignoranz basierender bösartiger Tratsch und der Versuch, sie nach den Wünschen des Familienkollektivs zu manipulieren, spiegeln sich hier wider. Das Rad des Schicksals und der Tod in Pos. 7+15 zeigen jedoch, dass sich in jedem Fall eine Wende anbahnt, die einen Neuanfang, wenn vielleicht auch einen schmerzlichen, herbeiführt. Es scheint einfach an der Zeit für einen Aufbruch, weg von alten Strukturen und hin zu einer selbstbestimmten Zukunft. Dies wird noch einmal von den starken Einflüssen des mittleren Paares in Pos. 6+16 unterstrichen. Die Päpstin und der Turm besagen in etwa: “Vertraue deiner Intuition, auch wenn alte Fundamente dabei zerstört werden.” Vielleicht wird Eva durch ihre Heirat so genannte Freunde und die Sicherheit des Familienzusammenhalts (der sie derzeit aber eher belastet als auffängt) verlieren. Doch da sich Veränderung sowieso abzeichnet, wäre es für sie wahrscheinlich besser, diese aktiv zu bestimmen als sich vom “Schicksal” manipulieren zu lassen. Hier werden wir wieder auf die zentralen Karte VII und XXI verwiesen, die ihr raten, ihren Traum lieber früher als später in die Realität umzusetzen.

Die Möglichkeiten der nahen Zukunft
Auch diese beiden Karten scheinen der Aktion Heirat grünes Licht zu geben: Der Papst neben der Gerechtigkeit in Pos. 3+19 lässt darauf hoffen, dass Evas Vorhaben unter dem Schutz höherer Kräfte als denen von menschlich/teuflischer Manipulation steht: Der hoffnungsvolle Glaube an sich selbst und das Versprechen, dass eine übergeordnete Gerechtigkeit in diesem Fall ein Machtwort sprechen wird, können ihr bei dem schwierigen Vorhaben, sich gegen viele Gegner durchzusetzen, hilfreich sein. Auch die Karten in Pos. 4+18 weisen darauf hin, dass Selbstvertrauen und das Festhalten an die für sie wahre Liebe zu neuer Selbsterkenntnis und Transformation führen können.

Das mögliche Resultat der ausstehenden Entscheidung
Sollte Eva sich gegen die Widerstände in ihrem Umfeld mutig durchsetzen, scheint sie nicht von ihren Hoffnungen enttäuscht zu werden. Die Herrscherin und die Mäßigkeit in Pos. 8+13 sind viel versprechende Anzeichen dafür, dass ihre Ehe für sie fruchtbar und ausgeglichen verlaufen wird, dass hier Gegensätze vereint werden können. Sie sind ein Zeichen großer femininer Stärke und bieten ein hervorragendes persönliches Entwicklungspotential. Auch der Magier in Verbindung mit dem Stern in Pos. 9+13 lassen darauf hoffen, dass die Heirat Evas Kreativität und Selbstvertrauen stärken wird. In dieser Verbindung deuten sich die Möglichkeiten zur Selbsterkenntnis, innerer Ruhe und lang anhaltendem Eheglück an.

Der Rettungsring
Betrachten wir nun noch die beiden umgedrehten Karten in Pos. 21+22. Eigentlich müssen wir sie nicht umdrehen, denn die Analyse der anderen Karten war äußert ergiebig. Dennoch fassen sie die Essenz der Problematik an sich sehr schön zusammen. Der Gehängte und der Herrscher weisen darauf hin, dass die jetzige, sehr herausfordernde Situation für Eva eine Aufforderung dazu ist, sich nicht durch die Autorität des Kollektivs (Familie, Religion und Herkunft) in die Bewegungslosigkeit manipulieren zu lassen, sondern sich aus ihr zu befreien. Sicher wird sie ein großes Opfer, nämlich den Verlust der Geborgenheit durch eben diese Autorität in Kauf nehmen müssen, doch wird gerade dieses Opfer sie auf ihrer persönlichen Lebensreise sehr viel weiterbringen als es die Ursprungsfamilie je tun kann. Die Karten zeigen, dass es an der Zeit ist, sich abzunabeln und den Schritt in das große Unbekannte zu wagen, auch wenn dies als sehr schwer empfunden werden wird.

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Autor: Questico
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Freitag, 9. Januar 2009

Kartenlegen: Die Charakterlegung - eine spezielle Form des Kartenlegens

Die Charakterlegung – eine spezielle Form des Kartenlegens
Fragenbeispiel: „Wer ist Person „A“?“ (gelegt mit Crowley)
1.    Was „A“ repräsentiert (Ass Kelche)
2.    Was „A“ ebenfalls repräsentiert (Ass Stäbe)
3.    Was „A“ liebt (Der Magier)
4.    Was „A“ hasst (8 Stäbe: Schnelligkeit)
5.    Was „A“ fürchtet (8 Kelche: Trägheit)
6.    Was „A“ ersehnt (9 Schwerter: Grausamkeit)


Vorbemerkung: Diese Weise des Kartenlegens sollte nur einmalig oder im Abstand von mehreren Jahren auf denselben Menschen angewendet werden, denn sie gilt nicht nur über einen kurzen Zeitraum von ein paar Wochen oder Monaten. Vielmehr zeigt sich beim Kartenlegen, die Haupteigenschaften und Themen des Menschen auf, in eventuellen Folgelegungen dann die jeweilige Lebensphase, in der sich der Fragende gerade befindet.


Außer für das menschliche Wesen kann die Charakterlegung auch wirkungsvoll angewendet werden, um Erkenntnisse über bestimmte Lebensbereiche zu gewinnen. Die Fragestellung während des Kartenlegens wäre dann z.B. „Wie geht es mir im Beruf?“ oder „Wo stehe ich in Bezug auf Partnerschaft?“

Kartenlegen mit Charakter

Auf Personen bezogen hilft diese Besondere Art des Kartenlegens nicht nur, sich selbst oder vertraute Menschen besser zu verstehen, sondern auch neue Bekanntschaften besser einschätzen zu können. Schon nach dem ersten Treffen mit einem Menschen zeigt sie eine extrem hohe Treffsicherheit bzgl. dessen Anlagen und Problemen. Jedoch sollte diese Variante des Kartenlegens nie leichtfertig „nebenbei“ angewendet werden, sondern mit Ruhe und Konzentration. Ebenso sollte sie nicht auf Menschen angewendet werden, zu denen gar kein persönlicher Kontakt besteht – wie z.B. berühmte Filmschauspieler.

Langzeitvorhersagung durch Kartenlegen
Erstlegungen sind meist auch nach Jahren noch so aktuell wie zu ihrem Legezeitpunkt und können selbst noch nach längerer Zeit neue Erkenntnisse über das eigene Wesen liefern.
Wird diese Methode des Kartenlegens mit zeitlicher Begrenzung eingesetzt - also bezogen auf die jetzige Lebensphase einer Person - dann sollte sie erst dann erneut angewendet werden, wenn man das deutliche Gefühl hat, dass die in den letzten Karten aufgezeigte Phase nun tatsächlich abgeschlossen und etwas Neues dran ist.

Die Interpretation der Charakterlegung kann den Deuter vor unterschiedliche Herausforderungen des Kartenlegens stellen. Bei manchen, sehr klaren Persönlichkeiten, die mit sich und der Welt im Reinen sind, ist das Kartenlegen einfach: Alles liegt am richtigen Platz – z.B. die Sonne auf Position 2 oder eine eher schwierige Karte wie die 7 Scheiben/Fehlschlag auf Position 5. Schnell ergibt sich so ein schlüssiges Charakterbild. Doch die meisten Menschen sind verstrickt oder tragen irgendwelche Abgründe in sich. Diese zeigen sich dann, wenn während des Kartenlegens Karten auftauchen, zu denen der Fragende sich verweigert, oder Karten in den „falschen Positionen“: Zum Beispiel können auf „Was Person „A“ hasst oder fürchtet“ auch positive Karten liegen (wie etwa die 2 Kelche) und negative bei „Was „A“ liebt und ersehnt“ (z.B.: 5 Schwerter).
Beim Kartenlegen beziehen sich solche Karten immer auf die eigenen Schatten, das heißt, jene tief sitzenden, oft aus der Kindheit stammenden und meist unbewussten Verhaltensmuster und Verstrickungen, die fast jeder Mensch in sich trägt und die Einfluss auf die Gegenwart haben – je nach Stärke der Verstrickung wenig bis dominant.

So erfordert die Interpretation des Kartenlegens für den Fragenden vom Deuter großes Feingefühl für Wortwahl und Gespür darüber, welche der Informationen, die das Kartenbild hergibt, auch wirklich konstruktiv sind – und welche eher schädlich. Tarotanfänger sollten diese Art des Katenlegens weder für sich noch andere nutzen, solange sie noch keine große Deutungssicherheit und auch keinen erfahrenen Deuter zur Hand haben.

Kartenlegen Besispiel:

Ein 41-jährigen Musiker, der sich selber als „kompliziert“ bezeichnet und gerne mehr über sich herausfinden wollte, ließ sich so die Karten legen:

1 und 2): Was Ihn repräsentiert: Ass der Kelche und Ass der Stäbe

Position 1 und 2 stellen die grundlegenden Eigenschaften der Person dar. Ob die beiden Eigenschaften harmonisieren oder sich eher widersprechen und damit einen zentralen Konflikt im Wesen der Person (oder des Themas) offen legen, zeigt sich nach dem Kartenlegen mit der jeweiligen Deutung.

Dass sich hier gleich 2 Asse befinden, ist sehr ungewöhnlich. Sie zeigen das enorme Potenzial dieses Menschen, aber auch seine Spaltung: Wasser und Feuer, Passiv und Aktiv, Vertrauen und Kontrolle müssen sich in fast gleicher Gewichtung in seinem Wesen „miteinander arrangieren“, dies ist sein zentrales Thema.
Das Gefühl überwiegt ein wenig, denn das Kelch-Ass steht an erster Stelle. Er ist Gefühlsmensch, doch versteckt er dies häufig hinter dem Stab-Ass: Lieber hat er die Situation unter Kontrolle, so dass er sich bei der Gefahr einer Verletzung sofort wehren kann. Verletzung und Schmerz ist ein weiteres, wichtiges Thema in seinem Leben, wie die restlichen Karten zeigen. Die Tatsache, dass es sich um Asse – also die Anfangsenergien – handelt und die übrigen Karten eher an „falschen Positionen“ liegen, zeigt, dass er noch nicht in der Lage ist, die beiden Ass-Energien so für sich einzusetzen, dass er sein zweifellos großes Potenzial optimal nutzen kann.
So wird auch die Empfänglichkeit und Hingabe seines Wesens oft genug den Pioniergeist des Stab-Ass’ ausbremsen.

3) Was er liebt: Der Magier

Er beherrscht sein Handwerk, hat alle Voraussetzungen, alle Werkzeuge zur Hand und er geht gerne spielerisch damit um. Er liebt Kommunikation und weiß sie einzusetzen. Bewunderung von Außen ist ihm wichtig. Der Magier ist hier auch ein Hinweis auf seinen Beruf, denn als Musiker tingelt er von Auftritt zu Auftritt. Es ist sein Job, die Leute zu unterhalten, und er liebt es. Aber der Magier zeigt auch einen Machtmenschen: Er will die Fäden in der Hand halten, ER ist der Magier. Diese Karte ist die einzige aus der großen Arkana in der Legung und daher besonders wichtig, denn sie stellt die Hauptmotivation für sein Verhalten und seine Handlungen dar.

4) Was er hasst: 8 Stäbe (Schnelligkeit)
Jetzt wird es langsam kompliziert: Warum hasst er Schnelligkeit, wenn er doch den Magier liebt? Er mag das Spielerische des Magiers, doch er kommt nicht gut zurecht damit, wenn es hektisch wird, oder unübersichtlich, wenn Unvorhersehbarkeiten oder  plötzliche Gedankenblitze seine Pläne sprengen. Er ist kein Mensch von schnellen Entschlüssen. Lieber behält er die Dinge eine Weile in der Schwebe – so wie der Magier. Auch zeigt es wiederum: Sein Kopf steht vor seinem Gefühl. Um sich wirklich auf etwas einzulassen, braucht er Zeit.

5) Was er fürchtet: 8 Kelche (Trägheit)
Das Gegenteil von Hektik ist ihm allerdings auch nicht recht. Zeit spielt für diesen Mann eine große Rolle: Die Dinge in seiner persönlichen Zeit tun zu können, schnell oder langsam, ohne Druck von außen. Er muss Herr der Dinge sein. Auch braucht er viel Abwechslung, und er hat Angst davor, seine Gefühle nicht mehr zu spüren, leer zu werden, nicht nur privat, sondern vor allem auch beruflich, auf der Bühne.

6) Was er ersehnt: 9 Schwerter (Grausamkeit)
Eine solche Karte auf dieser Position scheint im ersten Augenblick falsch. Doch gerade deswegen gibt sie viel über den Fragenden preis: Schmerz ist hier fast ein guter Freund, so vertraut ist er. Der Fragende ist in der Vergangenheit häufig verletzt worden, und die Wunden bluten noch immer, dessen ist er sich sehr bewusst. Einen Teil der Verletzungen fügt er sich auch selber zu: Er kann sich mit Gedanken zerfleischen. Im Grunde sehnt er sich danach, dass die alten Wunden endlich für immer heilen, dass Blut trocknet und die Schwerter endlich schweigen. In Bezug auf Partnerschaft zeigt sich hier, dass der Musiker in Beziehungen aufgrund der alten Wunden Probleme hat, Gefühle wirklich an sich heranzulassen. Doch auch wenn er noch nicht weiß, wie – er möchte es endlich überwinden.

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Freitag, 9. Januar 2009

Kartenlegen: Wahrheit und Klarheit für Ihre Legung

Kipperkarten sind eigentlich keine Tarotkarten im klassischen Sinne, sondern gelten ebenso wie das bekannte Lenormand-Deck als Wahrsagekarten. Das heißt, der Umgang mit den Kipperkarten, die Legesysteme selbst und die Ergebnisse, die man bei Legungen erzielt, unterscheiden sich sehr von denen im Tarot. Tarotkarten können durch ihre Fülle an Symbolik, ihren Aufbau und ihre Verbindung zu anderen esoterischen Disziplinen wie Kabbala oder Astrologie bei Legungen neben Zukunftsprognosen besonders gut dazu genutzt werden, Selbsterkenntnis zu fördern oder Problemlösungen aufzuzeigen. Bei Kipper jedoch liegt der Fokus vor allem auf der direkten Vorhersage von Ereignissen.

Schon in der Struktur sind die Kipperkarten ganz anders geartet als ein Tarotdeck. Es gibt hier keine Unterteilung in Trümpfe, Hofkarten und kleine Arkana, keine mystischen Zeichen auf den Kipperkarten oder einen Einweihungsweg, den Magier und Gelehrte in den Kipperkarten entdeckt zu haben glauben. Kipper ist volkstümlicher und auch einfacher gehalten. Die Bilder auf den Kipperkarten stellen allesamt Personen und beispielhafte Ereignisse aus dem täglichen Leben dar. Die einzelnen Szenen oder Situationen sind dabei sehr hübsch gezeichnet und strahlen ein leicht altmodisches und zugleich auch heimeliges Flair längst vergangener Zeiten aus.


Aufgrund ihres Wahrsagecharakters werden Kipperkarten besonders gerne auf Zigeunerart gelegt: im so genannten „großen Kartenbild“. Dabei wird das gesamte Deck nach Mischung einfach in vier Reihen à neun Kipperkarten ausgelegt.
Die zentrale Figur in einem solchen Kartenbild stellt die Karte „Hauptperson“ dar, die sich direkt auf den Frager bezieht. Anhand ihrer Position und der sie umgebenden Kipperkarten kann der Deuter den derzeitigen Standpunkt des Fragers ziemlich genau einordnen und mit verschiedenen Lesetechniken einiges über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Fragers erkennen. So können Veränderungen beim Menschen oder in dessen Umfeld angezeigt werden, die teilweise bis zu 9 Monate in die Zukunft reichen.



Über Kipperkarten gibt es nicht viel Literatur, nur drei schmale Bücher, die sich jedoch in ihren Aussagen über die Bedeutung der Kipperkarten teilweise widersprechen.
Anne Biwer, eine der drei Autorinnen, die einiges über die Geschichte des Kipperkarten Decks recherchiert hat, sieht deren Ursprung im Tarot und in den „Losbüchern“ der Renaissance. Ein „Losbuch“ war ein Wahrsagemittel in Buchform, in dem aus Würfelspiel und Antwortsprüchen die Zukunft vorhergesagt werden konnte.



Ihren eigentlichen Ursprung aber fanden die Kipper-Karten im 19. Jahrhundert, während dem sich Wahrsagerei und Kartenlegerei nach einer längeren Durststrecke wieder zunehmender Beliebtheit erfreuten. Als bekannteste Vertreterin der wahrsagenden Zunft galt die französische Madame Lenormand, die Anfang des 19. Jahrhunderts ihre Kunst praktizierte.
Die Kipperkarten hingegen entstanden in Deutschland Ende des 19. Jahrhunderts. Deutschland erlebte in jenen Jahren nach dem gewonnenen Krieg gegen die Franzosen 1871 und die Zusammenfassung aller kleinen Länder zu einem großen deutschen Staatenbund einen wirtschaftlichen Boom, der heute „Gründerzeit“ genannt wird. Die von Susanne Kipper erschaffenen Karten sind in Stil und Weltanschauung typisch für die Gründerzeit. Orakelkarten erfreuten sich damals in Deutschland einiger Beliebtheit. Die Lenormandkarten hatten sich zwar nie richtig durchsetzen können, aber ein Wahrsagespiel namens „Sybille“ war im Umlauf und wurde besonders gerne zu Weihnachten und Neujahr gekauft und befragt. Die Themen dieser Wahrsagekarten sind bis auf kleine Ausnahmen auch im Kipperspiel zu finden, was das „Sybille“-Deck zum direkten Vorläufer der Kipperkarten macht. Ca. 1890 erschienen zum ersten Mal die Karten von Susanne Kipper in Nürnberg. Hinzugefügt war auch ein von der Künstlerin verfasstes Begleitheftchen mit genauen Anleitungen zum Legen und Deuten.



Die Tatsache, dass die Kipperkarten aus der Gründerzeit stammen, ist beim Legen von nicht unerheblicher Bedeutung. Auch wenn die meisten Kipperkarten eine klassische Gültigkeit haben, sind konkrete Vorhersagen, die sich auf Errungenschaften oder ethische Werte des 21. Jahrhunderts beziehen, natürlich schwerer zu treffen. Sexualität zum Beispiel hat keine einzige Kipperkarte zum Thema. Stattdessen gilt zum Beispiel die Kipperkarte „kurze Krankheit“ wegen der dargestellten Bettszene in der entsprechenden Kartenkombination als Hinweis für ein außereheliches, sexuelles Verhältnis. Das erleichtert es dem Deuter nicht gerade. Zudem bieten die meisten Kipperkarten von sich aus schon vielfältige, teilweise weit auseinander liegende Deutungsmöglichkeiten, was dazu führt, dass sie beim Deuten oft recht schwierig einzuordnen sind. Dies gilt nicht nur für Ereignisse, sondern auch für die Vielzahl von Personenkarten, die im Kipperspiel vorhanden sind und – wenn gerade mal die Intuition versagt - auch zu heftigem Rätseln führen können, wer denn nun gerade gemeint sein soll. Die „Militärperson“ zum Beispiel ist eine Kipperkarte, die für sehr verschiedene Erfahrungen stehen kann. Sie kann u.a. einen Liebhaber symbolisieren, jedoch auch anzeigen, dass man es mit der Staatsgewalt zu tun bekommt oder einen Menschen trifft, der Berufskleidung trägt. Diese Möglichkeiten lassen in der Deutung viel Spielraum, und eine genaue Festlegung, welche Bedeutung die Karte nun in diesem speziellen Fall hat, ist aus dem Kartenbild auch nicht immer zu ersehen.



Es ist also viel Intuition und auch eine Portion Hellsichtigkeit gefragt, wenn man mit diesen Kipperkarten arbeiten und hauptsächlich korrekte Zukunftsprognosen erzielen will. Zwischenstationen gibt es hier bei der Deutung kaum. Entweder es trifft zu, und das so exakt, dass es geradezu unheimlich ist, oder es liegt ebenso exakt daneben. Wie das Ergebnis ist, hängt stark von der Intuition und Erfahrung des Deuters ab und jeder Deuter entwickelt seine eigenen Methoden und Interpretationen. Deshalb gibt es in den drei Kipper-Büchern auch einige Unterschiede in der Deutung, was für den eifrigen Kipper-Anfänger nicht gerade sehr hilfreich ist, es sei denn, er verfügt über eine überdurchschnittlich ausgeprägte Gabe der Hellsichtigkeit, die ihn sofort und zumeist das Richtige in den Karten und seinem Gegenüber sehen lässt.
Der beste Weg, mit den Kipperkarten vertraut zu werden und sie erfolgreich zu deuten, ist und bleibt es wohl, immer wieder zu legen, lange mit den Karten zu arbeiten, und dabei aus Erfahrungswerten und geschulter Intuition sehen lernen, welche Kartenkombinationen welches Ereignis bedeuten.


1. Männliche Hauptperson


Diese Kipperkarte steht für den männlichen Frager, so wie die „Weibliche Hauptperson“ auf Platz 2 als Stellvertreterin für eine weibliche Fragerin gilt. Wenn für eine Frau gelegt wird, dann stellt die männliche Hauptperson immer den Mann dar, der ihr zurzeit gefühlsmäßig am nächsten steht. Liegt die männliche Hauptperson jedoch in der Vergangenheit, so deutet das oft darauf hin, dass die Fragerin eine große Liebe erlebt hat, die in ihrem Leben nach wie vor die Hauptrolle spielt, weshalb in der näheren Zukunft erst mal nicht mit einer weiteren großen Liebe zu rechnen ist.

26. Großes Glück


Die schönste Kipperkarte, die das Kipper-Deck zu bieten hat. Großes Glück schwächt alle ungünstigen Kipperkarten in der Umgebung ab. In welchem Themengebiet sie auch auftaucht, sie verheißt dort eine glückliche Wende.  In der Liebe und in der Nähe einer männlichen Karten, die z.B. für einen Mann steht, in den die Fragerin sich verliebt hat, kann sie tatsächlich den Partner fürs Leben anzeigen, in jedem Fall aber eine besondere, sehr tiefgehende Beziehung.

29. Gefängnis


Eine der eher ungünstigen Kipperkarten. Jedoch ist hier im seltensten Fall auch zu erwarten, dass wirklich ein Gefängnisaufenthalt ins Haus steht. Die Karte bedeutet zumeist Einsamkeit, Rückzug und Stillstand oder Blockaden, die verhindern, dass es in der speziellen Angelegenheit des Fragers weitergeht.
Manchmal jedoch kann sie auch ganz einfach ein öffentliches Gebäude anzeigen.

25. Zu hohen Ehren kommen
Eine gute Kipperkarte für beruflichen Erfolg! Sie zeigt immer die Verbesserung einer bestehenden Situation, neue Betätigungsfelder, einen beruflichen Aufstieg, eine Ehrung oder Anerkennung.

12. Reiches Mädchen
meint nicht unbedingt auch ein vermögendes Mädchen. Als Personenkarte symbolisiert sie eher eine junge, lebensfrohe Frau oder Geliebte. Jedoch kann sie einfach auch für die Fähigkeit stehen, gerade das Leben besonders genießen zu können, Spaß mit Freunden zu haben, im Augenblick zu leben. Hin und wieder steht sie auch für eine Liebebeziehung, in der die Frau beträchtlich jünger ist als der Mann.

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Donnerstag, 3. Juli 2008

Kartenlegesystem: Legesystem des Monats







1. Karte: Der Grund

Bereits die erste Karte gibt Ihnen nach diesem Kartenlegesystem einen tiefen Einblick in die Beziehung. Es wird der tiefer liegende Grund der Trennung angezeigt. Gleichzeitig zeigt die Karte aber auch die Probleme auf, die gemeistert werden müssen, wenn es mit der Beziehung weiter gehen soll.

 

 

2. Karte

Hier wird nach den Motiven des Fragestellers gefragt. Warum will man an der alten Liebe festhalten, oder weswegen sucht man nach einer neuen Liebe? Seien Sie bei dieser Karte besonders ehrlich zu sich selbst!

  

 

3. Karte

Nun geht es um die Motivation des Partners. Welche Gründe hat er oder sie, dass man nicht mehr die Kraft hat, einen Neuanfang wagen zu können?

  

 

4. Karte

Selbst wenn die dritte Karte nach diesem Kartenlegesystem eine eindeutige Antwort gegeben hat, so fragt diese Legemethode noch einmal eindringlich nach, ob die Situation wirklich so ausweglos ist, oder ob der Partner noch eine Möglichkeit sieht, die Beziehung fortzusetzen.

 

 

5. Karte

Diese Karte steht für die Zukunft und das Ende der Beziehung. Wird es wirklich so sein, und wenn ja, wie sieht die Zukunft aus? Was also geschieht nach der Trennung?

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Donnerstag, 3. Juli 2008

Kartenlegen: Interview mit Ute Radtke

Ute, von wem haben Sie das Kartenlegen gelernt?
Von einer Zigeunerin, da war ich zwölf Jahre alt. In der Stadt, in der ich aufwuchs, gab es einen großen Platz, wo sich damals die Zigeuner aufhielten. Das fanden wir als Kinder natürlich aufregend und wir liefen immer dort hin. Es war interessant, die Zigeunerin brachte mir keine richtige Legetechnik oder sowas bei, sondern sie sagte mir ich solle unterscheiden was „kalte“ und „warme“ Karten sind. Das klingt komisch, aber es funktioniert.

 

 
Welches Kartendeck und welche Legeweise benutzen Sie beim Kartenlegen, und warum?
Ich benutze meine eigenen Karten, ein Pokerblatt. Diese Karten haben ihre Bedeutung. Man findet sie in keinem Buch. Somit verlasse ich mich auf das was die Karten sagen und auf meine Intuition, welche beim Kartenlegen sehr wichtig ist. Die Karten lege ich nach Lust und Laune. Zum Einen mache ich – wie jeder andere auch – das große Kartenbild mit 36 Karten, zum Anderen aber auch je nach Situation viele kleine Versionen.

 

 

 Kartendeck

 

Probieren Sie denn das Kartenlegen auch bei sich selber aus ?
Kennen Sie Radio Eriwan? „Können Männer sich paaren?“ – „Im Prinzip nein, aber sie versuchen es immer wieder“. So ist das, wenn ich mir selber die Karten legen will. Ich versuche es immer wieder, aber es klappt nicht. Wenn ich etwas über mich selber erfahren will, muss ich eine andere Kollegin anrufen.

 


 
Wenn jemand selber das Kartenlegen lernen möchte, wie sollte er vorgehen?
Ich würde grundsätzlich vorschlagen, alle Bücher aus der Hand zu legen, und sich Karten auszusuchen, die einem gefallen, oder sich eigene Karten zu machen. Dann sollte man das Kartenlegen beginnen und zuhören, was einem die Karten dazu sagen. Das mag jetzt ungewöhnlich klingen. Aber nehmen Sie sich ein Skatdeck und kaufen Sie sich zwei verschiedene Bücher dazu. Sie werden zu jeder Karte zwei verschiedene Auslegungen und Aussagen bekommen. Meine Meinung ist: Finger weg und selber ausprobieren.

 


 
Haben Sie selber schon mal einen besonders spannenden „Fall“ gehabt?
Eine Bekannte von mir war einmal in Urlaub und hatte dort einen Mann kennen gelernt, der ihr unheimlich gut gefiel. An ihrem letzten Urlaubstag wollten sich die beiden nochmal treffen, es kam aber was dazwischen, und so verpassten sie die Gelegenheit, ihre Adressen miteinander auszutauschen. Ich legte meiner Bekannten die Karten. In meinem Kartenbild tauchte der Mann jedoch eindeutig auf. Ich dachte „Wie soll die den bloß wiederfinden?“ und zweifelte bald an meinen Karten. Wir konnten beide nicht glauben, dass das stimmte. Etwas später fuhr ich mit der Bekannten nach Düsseldorf. Mitten in der Altstadt läuft uns dieser Mann vor die Nase – noch dazu ein Berliner, das war kein Zufall, sondern Schicksal und dem kann man nicht entgehen.
 
Ute, wir danken Ihnen für das Gespräch!



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Donnerstag, 3. Juli 2008

Kartenlegerin: Interview mit Karten Karin Gutzeit

 

Kartenlegen

 

Karin, wie sind Sie zum Kartenlegen gekommen, gibt es ein Art Schlüsselerlebnis oder ist das Talent „vererbt?“
Mich haben die Karten schon immer fasziniert. Vererben kann man Talent nicht - nur Besitz oder Schulden! Meine Großmutter spielte sicherlich eine große Rolle; sie legte selber Karten und hat mich dem Kartenlegen nähergebracht; aber auch erkannte eigene Intuition, die mir von aussenstehenden Menschen entgegengebracht bzw. bestätigt wurde.

 

 
Ist Kartenlegerin Ihr Hauptberuf?
Kartenlegerin ist kein Beruf, sondern eine Berufung - und es ist für mich meine Berufung.

 

 
Wie kann man sich eine typische Telefonsitzung mit einer Kartenlegerin vorstellen?
Ich spüre ganz schnell die Schwingungen und Energien der Anrufer, die durch die Stimme zu mir rüberkommen. Die Karten sind nur ein Hilfsmittel.
Der Anrufer sollte möglichst unbefangen und nicht mit Wunschgedanken und bestimmten Vorstellungen behaftet sein - was sicherlich das schwierigste überhaupt ist -, denn seine eigene Mitarbeit und Konzentration sind ungeheuer wichtig, damit eine für ihn tragbare Lösung erarbeitet werden kann.

 

 
 
Für welche Fragen und Problemstellungen eignet sich Kartenlegen Ihrer Meinung nach besonders,aslo in welchen Situationen kann ein Kartenlegerin helfen? In welchen weniger?
Kartenlegen ist eine lebensberatende Hilfeleistung auf spiritueller und intuitiver Art und Weise. Berufliche und finanzielle Entwicklungen lassen sich sehr klar erkennen. Wenn z.B. ein Ratsuchender stark verschuldet ist, kann ich als Kartenlegerin ihm sicherlich nicht die Schulden nehmen, aber ich kann ihm konkrete Möglichkeiten zum Abbau aufzeigen. Ebenso bei Partnerschaftsproblemen. Ich kann diverse Möglichkeiten aufzeigen und besprechen, wie er aus der bedrückenden Situation wieder rauskommt und ihn auf diesen Weg begleiten. Generell lehne ich Auskünfte über den Tod ab.

 

 
 
Glauben Sie, dass der Beruf eines Kartenlegers bzw. einer Kartenlegerin von jedem erlernt werden kann oder benötigt man dafür eine angeborene spirituelle Grundbegabung?
Die Technik des Kartenlegens kann von jedem erlernt werden, aber das Deuten ist eine spirituelle und lebensberatende Aufgabe mit großer Verantwortung. Jeder Berater hat die Aufgabe Hilfeleistung zu geben und mit Hilfe der Intuition und der Karte eine gewisse Eindeutigkeit zu erkennen und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

 

 
Wie zuverlässig sind Ihre Prognosen?
Grundsätzlich sind aus den Karten Prognosen erkennbar, die eintreffen können. Aber man darf nicht vergessen, hier geht es um menschliche Schicksale. Durch das menschliche Verhalten können sich Ereignisse immer verzögern. Hier ist jeder eigenverantwortlich. Ich zeige klar Möglichkeiten und Tendenzen für einen längeren Zeitraum auf; dem Fragenden bleibt letztendlich immer die freie Entscheidung.

 

 
Haben Sie Angst, Ihr Talent irgendwann verlieren zu können?
Spirituelle und intuitive Lebensberatung ist kein Talent, sondern eine Gabe/Begabung. Es kommt immer darauf an, wie ich die Begabung einsetze. Wenn universelle Prinzipien eingehalten werden, also das Kartenlegen ausschließlich helfend und lebensberatend eingesetzt wird, geht die Gabe mit Sicherheit nicht verloren.

 

 
Warum sollte man gerade Sie anrufen; was unterscheidet Sie von anderen Kartenlegerinnen?
Na ja, wegen meiner Individualität, die natürlich jede andere Berater auch hat. Wer angerufen wird, hat die Aufgabe, den Fragenden bei seiner Problemlösung zu helfen und ihm eine Möglichkeit zur Lösung seines Problems aufzuzeigen. Nochmal – Die Ausübung als Kartenlegerin ist für mich kein Beruf, es ist meine Berufung.

 

 

Warum sollte man gerade Sie anrufen; was unterscheidet Sie von anderen Expertinnen?

Na ja, wegen meiner Individualität, die natürlich jede andere Berater auch hat. Wer angerufen wird, hat die Aufgabe, den Fragenden bei seiner Problemlösung zu helfen und ihm eine Möglichkeit zur Lösung seines Problems aufzuzeigen. Nochmal - Kartenlegen ist für mich kein Beruf, es ist meine Berufung.

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