Freitag, 20. April 2012

Das mythologische Bild

Das mythologische Bild

Kartenlegen kostenlos oder nicht ist meine Leidenschaft. Egal ob ich für einen weiblichen oder männlichen Frager die Karten lege, immer wieder ist es interessant, was sich hinter der Legung verbirgt. Auch die Frager sind oft erstaunt, dass ich etwas lese, womit nie gerechnet wurde. Oft bekomme ich die Probleme in der Liebe und im Beruf zu hören. Wenn meine Besucher unstet und verwirrt sind. Unschlüssig mit dem, was sie beschäftigt, nutze ich für das Kartenlegen 72 Tarot Karten. Wenn der Frager mir sagt, dass sich beruflich der Unmut und eine gewisse Lähmung eingeschlichen haben, obwohl Ideen und Überzeugung vorhanden sind. Dann ist das Problem zwischen zwei Stühlen sitzen enorm groß. Ich weiß beim Kartenlegen schon im Voraus, das die Karte der “2 Stäbe” dabei sein wird, und nutze die Legung mit vier Karten “Der Weg”. Diese Karten sagen mir das der Frager sich nicht entscheiden kann und doch entschlossen ist. Es herrscht ein Durcheinander der Gefühle. Zwischen zwei Stühlen sitzen ist für die Seele sehr anstrengend. Das Teufelchen auf der linken Schulter sagt, lass es und der Engel auf rechten sagt, mach es. Die Tarot Karte “2 Stäbe” beherrscht alle umliegenden Karten. Diese zeigen die Unentschlossenheit, welchen Weg der Frager gehen soll und wohin der Weg führt.

In der Liebe zwischen zwei Stühlen sitzen bringen Verwirrung und Angst. Es ist kein klarer Standpunkt vorhanden. Halbherzig und unbeteiligt wird die Beziehung gesehen. Da taucht im Unterbewusstsein die Frage auf, aus welchem Grund wird diese Beziehung gehalten oder ist es einfach Faulheit, sich zu trennen. Die Gefahr die darin liegt zwischen zwei Stühlen sitzen ist meist das Absterben und die Erkaltung der Beziehung. Die Tarot Karte “2 Stäbe” zeigt mir auch deutlich die Befürchtung Gefühle zuzulassen und die Angst verletzt oder enttäuscht zu werden. Dieses Gefühl zwischen zwei Stühlen sitzen ist ein ständiges Auf und Ab von Unwillen und das Bestreben sich zu bekennen. Mein Rat ist immer, dem Gefühl zwischen zwei Stühlen sitzen, ein Ende zu setzen, und sich vorbehaltlos zu einer Seite bekennen.
Ich weiß, unser Bewusstsein lässt schnell das Gefühl zwischen zwei Stühlen sitzen aufkommen. Diese Situation ist mit einer wahren Überzeugung und nicht mit zweifelnden Ansichten zu beenden.

Kategorie: Kartenlegen, kartenleger, Liebe, Probleme im täglichen Leben
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Mittwoch, 18. April 2012

Blick in den Spiegel

Blick in den Spiegel

Der Blick in den Spiegel scheint uns die Möglichkeit zu geben, sich selbst zu betrachten. Doch ist das, was wir dort sehen spiegelverkehrt. Unser vertrautes Eigenbildnis kennt niemand sonst, und uns kommen Fotos mit unserem Porträt seltsam fremd vor. Diese Erkenntnis lässt uns vermuten, dass Selbstporträts alter Meister, in denen wir ja meinen, deren Antlitz zu erkennen, in Wirklichkeit deren Spiegelsicht entspricht. Kunsthistorische Weltbilder fangen an zu bröckeln.

Im alltäglichen Gebrauch zeigt uns der Blick in den Spiegel, ob die Frisur gelungen ist und die Garderobe gut sitzt. Auch für den Gebrauch von Zahnseide und zur Pickel- oder Gesichtshaarentfernung ist er ein probates Hilfsmittel. Problematisch wird es, wenn im Spiegel der schönste Mensch zu sein scheint. Die Fixierung auf die Selbstspiegelung ist in Geschichten wie die von Schneewittchens Stiefmutter oder vom Narziss dramatisch beleuchtet. Entweder leiden die Mitmenschen, oder man selbst verharrt und stirbt ab, verwandelt sich in ein regungsloses Wesen.

In Zeiten, in denen es mir nicht gut geht, ich nicht bei vollem Bewusstsein oder in inneren Bereichen beschäftigt bin, wird mir dringend vom Blick in den Spiegel abgeraten. Im Schlafzimmer soll kein Spiegelbild die Lebensenergie vom Schläfer absaugen können. Auch im Nebelland, das mythologische Pendant zur depressiven Lebensphase, gibt es keine Spiegel. In solch einem trostlosen Bewusstseinszustand würde man hier nur Hässlichkeit und Unzulänglichkeiten entdecken. Da aber der Blick in den Spiegel auch den Umgang mit den Mitmenschen schult, ist solch eine Entwicklung fatal.

Der Blick in den Spiegel wird beim Kartenlegen im Blatt des Tarot oft angemahnt, beleuchtet und assoziiert. So sind alle Kelchkarten, sie entsprechen dem Element Wasser, mit der emotionalen Spiegelung beschäftigt. Besonders bei der Königin der Kelche des Crowley-Decks kommt dies klar zutage. Aber auch die große Arkana zeigt den Umgang mit dem Blick in den Spiegel an. So weist der Wagen auf die Reflexion der geheimnisvollen Geschehnisse des Tages, der Mond auf Gefühlsreflexionen und die Liebenden gar auf die Annahme des Andersartigen als momentane Gangart auf dem richtigen Weg hin. Die Sonne zeigt auf, wie heilsam für alle der Blick in den Spiegel ist, wenn man sich wohlfühlt, mit sich einig ist und dieses Wohlgefühl in die Umwelt reflektiert.

Kategorie: Kartenlegen, kartenleger, Probleme im täglichen Leben, Tarot
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Dienstag, 17. April 2012

Möglichkeiten, die Tarotkarten zu legen

Möglichkeiten, die Tarotkarten zu legen

Ich liebe meinen Beruf als Kartenlegerin und Wahrsagerin. Ganz besonders mag ich es, wenn ich für einen Kunden die Tarotkarten legen kann, weil der Tarot zu meinen liebsten Arbeitsmitteln gehört. Da ich immer wieder gefragt werde, wie man vorgehen muss, wenn man Tarotkarten legen will, möchte ich kurz beschreiben, welche Methoden ich beim Kartenlegen verwende.

Wer die Tarotkarten legen möchte, sollte mit den einzelnen Karten bereits vertraut sein, sonst ist es schwierig, sie zu deuten. Außerdem ist es wichtig, sich in eine entspannte Grundstimmung zu versetzen, in der man an den “Strom des Lebens” angebunden ist und in positivem Kontakt zum Kunden steht. Dies gilt auch für Tarotkarten online legen.

Häufig verwende ich eine Zehn-Karten-Legung, die als “keltisches Kreuz” bekannt ist. Dabei lege ich eine Karte in die Mitte, die der Kunde als seine persönliche Karte herausgesucht hat. Dann ziehe ich die nächsten zehn Karten und lege sie folgendermaßen ab: Die erste Karte bedeckt die Personenkarte und zeigt die Grundsituation an. Die zweite Karte kreuzt die Personenkarte und gibt weitere Informationen zur Situation des Kunden. Die dritte Karte, die man über die schon liegenden Tarotkarten legen sollte, beschreibt die Ziele des Fragenden und seine Chancen, sie zu erreichen. Die vierte Karte liegt unter der Personenkarte und beschreibt, wie es zur gegenwärtigen Situation gekommen ist. Die fünfte Karte liegt rechts von der Personenkarte. Sie zeigt Einflüsse aus der Vergangenheit an. Die sechste Karte – unter der Personenkarte – deutet zukünftige Einflüsse an. Die Karten sieben bis zehn, die man untereinander neben die schon gezogenen Tarot Karten legen sollte, helfen, mehr über die Beweggründe des Fragestellers zu erfahren und deuten das Endergebnis an.

Wenn ich für eine einfachere Fragestellung die Tarotkarten legen soll, verwende ich manchmal nur eine Tarot Tageskarte oder nur fünf Karten. Ich ziehe sie dann nur aus den Großen Arkana des Tarot. Die erste Karte zeigt, was der Fragesteller bekommen wird. Karte zwei zeigt störende Einflüsse. Karte drei gibt Auskunft darüber, wie es zur jetzigen Situation gekommen ist. Karte vier zeigt, was getan werden kann, um die Lösung zu fördern oder zu ändern. Und Karte fünf gibt einen Ausblick, was erreicht werden kann, wenn die Ratschläge befolgt werden.

Wenn eine Karte – egal in welcher Legung – unklar ist, kann man auch ein oder zwei weitere Tarotkarten legen, um genauere Informationen zu bekommen.

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Montag, 16. April 2012

Durch das Kartenlegen Antworten finden und zur Ruhe kommen

Durch das Kartenlegen Antworten finden und zur Ruhe kommen

Nach einem langen, arbeitsreichen Tag zünde ich gern meine Kerzen an, schalte das Telefon aus und informiere auch die übrigen Familienmitglieder darüber, dass ich mich für eine Weile zurückziehe. Dann setze ich mich hin, atme ganz bewußt in Ruhe ein und aus und nehme das Tarot zur Hand. Bereits in dem Moment, in dem ich die Karten berühre, spüre ich eine ganz besondere Energie, die mir hilft, den Alltag komplett hinter mir zu lassen und meine Wahrnehmung nur noch auf das warme Kerzenlicht, die Ruhe und die Karten zu legen.

Dass das Kartenlegen einmal eine so wichtige Bedeutung für mich haben sollte, hätte ich mir in früheren Zeiten kaum vorstellen können! Ich bin unendlich froh und dankbar, dass mir eine Bekannte das Tor zur Welt des Tarots geöffnet hat!

Schon beim Mischen der Karten überkommt mich eine tiefe Ruhe. Ich schließe mich an mein höheres Selbst an und bitte die Engel um Schutz und Führung, Klarheit und Wissen. Dann mische ich das Tarot langsam und konzentriere mich auf die Frage, die ich innerlich gestellt habe. Schon die ersten ausgelegten Karten lassen mich oftmals schmunzeln, geben sie doch ein genaues Abbild von dem, was um mich herum geschehen ist und geschieht. Dann, wenn ich alle Karten ausgelegt habe, lasse ich sie in aller Ruhe auf mich wirken. Ich schließe die Augen, und Bilder steigen im Innern auf, Bilder, die ich manchmal gar nicht sofort zuordnen kann. Wenn ich dann ganz leise zu meinen Engeln spreche, höre ich nicht sofort eine Antwort. Aber je mehr Ruhe ich zulasse und je entspannter ich bleibe, desto klarer offenbaren sich schließlich die Antworten. Ich schaue mir das Tarot wieder an, versuche meinen Kopf ganz leer zu machen und bin immer wieder verblüfft und erfreut darüber, dass genau dann, wenn ich einfach nur da sitze, eine große innere Ruhe über mich kommt und sich viele Erkenntnisse zeigen.

Mit diesen Antworten in meinem Inneren bleibe ich jetzt noch sitzen, halte die Augen geschlossen, genieße Ruhe und Wärme und lasse all die Eindrücke auf mich wirken. Bei meinen Engeln bedanke ich mich für ihre Unterstützung und freue mich darüber, dass ich durch jedes Kartenlegen Zuversicht und Ruhe in mir spüre, auch wenn vorher Unruhe und Zweifel vorgeherrscht haben.

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Sonntag, 15. April 2012

“Sind Sie eigentlich gläubig?” – Ein paar Gedanken zu dem, was ich glaube…

“Sind Sie eigentlich gläubig?” – Ein paar Gedanken zu dem, was ich glaube…

Ich werde von Kunden – aber auch von Kritikern – immer wieder gefragt, ob ich “gläubig” wäre. Ich finde es sehr schwer, darauf in wenigen Sätzen antworten zu müssen. Deshalb nehme ich mir hier für die Beantwortung dieser Frage ein paar Sätze mehr.

Mit der Frage nach meinem Glauben ist oft gemeint, ob ich in die Kirche gehe oder – etwas allgemeiner – christlich gläubig bin. Ich gehöre schon seit einer ganzen Weile keiner Kirche mehr an, und das wird auch sicherlich so bleiben. Das bedeutet aber nicht, dass ich an gar nichts glaube. Im Gegenteil! Ich glaube an etwas Göttliches, das uns geschaffen hat und unsere Geschicke auch weiterhin lenkt. Aber ich glaube nicht, dass irgendeine Religion das Wissen über dieses Göttliche “gepachtet” hat. Ich kann es in der Natur genauso erkennen wie in einer Kirche, in einem Gemälde oder Lied. Ich glaube daran, dass wir uns so verhalten sollten, wie wir uns auch wünschen, dass andere sich verhalten. Nur so kann ich in Frieden mit mir selbst und meinem Gewissen sein. Und nur so komme ich in den vollen Besitz meiner Kraft, die ich aus mir selbst und aus dem Göttlichen, Magischen schöpfen kann.

Ich habe schon mehrfach die Erfahrung gemacht, dass man das Göttliche direkt wahrnehmen kann. Aber mit jedem Mal fällt es mir schwerer, diese Erfahrungen in Worte zu fassen. Das ist nicht mehr nur Glaube, sondern fast schon Wissen. Wenigstens eine klare Ahnung und tiefe Überzeugung, dass es mehr gibt, als wir hier auf Erden oft wahrnehmen können.

Dass das Kartenlegen funktioniert, ist für mich auch ein Zeichen für das Wirken des Göttlichen. Natürlich öffnen wir beim Kartenlegen auch eine Tür ins Unterbewusstsein und viele Informationen kommen von dort. Aber es gibt auch eine Menge, das sich nicht dadurch erklären lässt. Diese Situationen stärken meinen Glauben an das Göttliche. Deshalb gehört das Tarot zu meiner spirituellen Praxis dazu und ist Bestandteil von dem, was ich glaube.

Um es möglichst kurz zusammenzufassen: Ja, ich bin gläubig. Aber das, was ich unter Glaube verstehe, ist oft nicht das, was der Fragesteller meint. Trotzdem antworte ich meist auf diese Frage einfach mit Ja.

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Samstag, 14. April 2012

Sind die Augen der Spiegel der Seele?

Sind die Augen der Spiegel der Seele?

Die Augen sind der Spiegel der Seele, sagt man. Ich denke, das ist zu oberflächlich gedacht, auch wenn ein wahrer Kern in diesem Sprichwort steckt.Was ist denn überhaupt die Seele? Für mich ist es das, was uns im tiefsten Inneren ausmacht. Das, was bleibt, wenn alle Emotionen und Impulse des Egos gerade schweigen. Das, was wir bei unserer Geburt mitgebracht haben und das, was wir nach dem Tod wieder mitnehmen. Unser unsterblicher Teil. Wenn also mit dem “Spiegel der Seele” gemeint ist, dass man diesen unsterblichen Teil durch die Augen wahrnehmen kann, dann stimme ich nicht zu. Was man allerdings beim Blick in die Augen oft sehen kann, sind echte Emotionen. Erreicht ein Lächeln die Augen? Wohin wendet sich der Blick? Ist er sehnsuchtsvoll, kühl oder voller Liebe? Und das ist der wahre Kern vom “Spiegel der Seele”.

 

Viele Menschen fragen sich, was denn tatsächlich von ihnen übrig bleibt, wenn das Ego schweigt. Sind sie nicht das Ego selbst? Man könnte sagen, dass viele sich einen Spiegel der Seele wünschen, um ihre eigene Seele erkennen zu können. So einfach ist es leider nicht, sich selbst kennenzulernen. Um die eigene Seele wahrzunehmen, muss man oft viele einzelne Facetten zusammensetzen. Aber um diese Facetten herauszufinden, gibt es viele http://www.kartenlegen-ratgeber.de/antworten-auf-liebesfragen-durch-das-liebes-orakel.html. Eines davon ist das Kartenlegen. Bei der Arbeit mit dem Tarot oder anderen Orakelkarten kommt man dem Kern des eigenen Selbst oft viel näher als mit dem Verstand. Ich sage deshalb manchmal, dass das Tarot einen wahren Spiegel der Seele darstellt.

 

Das funktioniert allerdings nur dann, wenn der Mensch, der sich gerade Kartenlegen lässt, bereit ist, seine inneren Regungen auch zu zeigen. Viele Kunden, die zu mir kommen, wollen sich zwar einerseits besser kennenlernen und suchen Antworten auf Fragen, die sie tief bewegen. Aber sie haben andererseits große Angst, sich zu öffnen, und wenn es nur sich selbst gegenüber ist. Viele haben die irrationale Vorstellung, sie könnten in den Tiefen ihrer Seele etwas Schlimmes finden. Fakt ist, dass Dinge, die im Schatten liegen, trotzdem wirken, auch wenn wir uns vor dem Blick in den Spiegel der Seele scheuen.

 

Mein Rat ist deshalb: Traut euch! Blickt in den Spiegel der Seele, wie ihr ihn auch immer vorfindet, und schaut euch mit offenem Herzen an, was sich dort befindet. Das ist ein elementarer Schritt auf dem Weg der Heilwerdung!

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Freitag, 13. April 2012

Mein ganz persönliches Vorgehen beim Legen der Großen Tafel

Persönliches Vorgehen bei der Großen Tafel Die Große Tafel Kipperkarten
Die Kipperkarten werden anders gelegt als das Tarot. Ein Beispiel hierfür ist die Große Tafel Kipperkarten, wobei hier beim Kartenlegen fast alle Karten zum Einsatz kommen. Damit ergibt sich eine komplexe Schau, die Näheres und Ferneres, Bewusstes und Unbewusstes sowie Vergangenes und Zukünftiges beleuchtet. Die Große Tafel Kipperkarten lege ich dabei circa alle drei Monate unter einer allgemeinen Fragestellung, es sei denn es gibt aktuell einen besonders wichtigen Aspekt meines Lebens, den ich erhellen möchte.

Wie funktioniert die Große Tafel Kipperkarten?
Die Große Tafel Kipperkarten sieht dabei vor, dass zunächst die Hauptperson in die Mitte gelegt wird. Diese Karte symbolisiert mich selbst, die umliegenden, was auf mich direkt oder indirekt einwirkt. Um die Hauptperson lege ich acht Karten und um dieses Deck herum weitere acht Karten. Dann werden noch acht Karten angefügt, schließlich folgen sechs weitere. Zuletzt lege ich die Karte 31 links oben, die 32 rechts unten, die 33 rechts oben und die 34 links unten. Mit der 35. Karte decke ich die Personenkarte ab.

Was zeigt die Große Tafel Kipperkarten?
Dabei versuche ich, die Große Tafel Kipperkarten möglichst unvoreingenommen zu legen, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Das ist nicht ganz einfach, weil man mit den Karten Hoffnungen, Wünsche und Befürchtungen verknüpft. Die Faustregel besagt dabei, dass die Karten über der Personenkarte die bewusste Einstellung zum Thema zeigen, die Karten unter der Personenkarte die unbewussten Kräfte. Die Karten links zeigen die Vergangenheit an, rechts sind die Zukunftsaussichten zu sehen. Je weiter die Karten von der Personenkarte entfernt sind, umso größer ist der zeitliche Abstand. Dabei lohnt sich ein Blick aus der Vogelperspektive, um das “Gesamtwerk” auf sich wirken zu lassen. Auf diese Weise kann ich auch Querverbindungen zwischen einzelnen Karten sehen. Was die zeitliche Perspektive angeht, gibt es keine klare Regel. Daher verlasse ich mich auf meine Intuition. Diese ist auch der beste Ratgeber, um die vielen Karten und ihre Wechselbeziehungen verstehen zu können.

Die 35. Karte
Die 35. Karte liegt auf der Personenkarte und stellt eine Art Zusammenfassung dar. Wenn ich diese Karte zuletzt aufdecke, finde ich Hinweise, wie die Aussagen insgesamt zu verstehen sind. Auf diese Art finde ich mit der Großen Tafel ein rundes Bild, wobei ich mir stets Zeit nehme, um die Karten auf mich wirken zu lassen, während sich freie Assoziationsketten bilden, die bei der Deutung behilflich sind.

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Donnerstag, 12. April 2012

Skatkarten Deutung

Skatkarten Deutung

Wenn Sie kein Tarot zur Hand haben, auf das Kartenlegen aber nicht verzichten möchten, können Sie auf die sogenannten Zigeunerkarten zurückgreifen. Das fahrende Volk hat sehr ausgefeilte Techniken der Skatkarten Deutung entwickelt, die auf einem reichen Erfahrungsschatz beruhen.Grundsätzliches zur Skatkarten deutung
Der wohl wichtigste Unterschied zum Tarot ist das Fehlen der großen Arkana: Das Skatdeck besteht aus Hof- und Zahlenkarten, zu denen die Asse zählen. Für gewöhnlich werden die Herzdame und der Herzkönig als Persönlichkeitskarten betrachtet, je nachdem, ob die Frage von einer Frau oder von einem Mann ausgeht.Kartenlegen und Skatkarten deutung
Eine traditionelle Methode ist das Legen in fünf Reihen zu je sechs Karten, wobei zwei Karten übrig bleiben. Diese beiden Karten legen Sie rechts unten an. Nun kennen Sie die drei wichtigsten Karten dieser Skatkarten deutung: die „überzähligen“ Karten sowie die Persönlichkeitskarte. Achten Sie bei dieser Technik der Skatkarten deutung zunächst auf die beiden exponierten Karten, denn sie zeigen an, was den Fragenden gerade am meisten beschäftigt. Gewöhnlich lässt sich die ursprüngliche Frage auf diese Weise präzisieren. Deuten Sie nun, ausgehend von der Persönlichkeitskarte, alle anderen Karten im Zusammenhang: Links von der Herzdame oder dem Herzkönig erfahren Sie etwas über die Vergangenheit, die rechts davon liegenden Karten stehen für die Zukunft.Falls Ihnen diese Skatkarten deutung zu komplex ist, üben Sie am besten zunächst mit kleinen Legungen. Gut geeignet, um sich in die Bedeutung einzelner Karten zu vertiefen, sind beispielsweise Tageskarten und Drei-Karten-Orakel. Sobald Sie die Legung mit drei Skatkarten sicher beherrschen, sind Sie routiniert genug, um sich der traditionellen Methode zuzuwenden.

Skatkarten deutung für Tageskarten
Anfangs ist es eingängiger, diese Karten in ihrer Beziehung zueinander zu interpretieren, weshalb ich Ihnen empfehle, zwei Karten zu legen.

Beispiel: Kreuzbube und Kreuzkönig
Kreuz kann einen familiären, häuslichen Hintergrund andeuten oder einen schöpferischen Prozess. Der Kreuzkönig ist ein reifer, entscheidungsfreudiger, handlungsorientierter Mann. Der Kreuzbube deutet junge Verwandtschaft an, die in harmonischer Beziehung dazu steht. Mögliche Interpretationen beziehen sich auf ein Ereignis zwischen Vater und Sohn, etwa auf einen Ausflug oder Besuch. Es kann sich auch um die Beziehung zwischen Mentor und Zögling handeln, im Sinne geistiger Verwandtschaft. In jedem Falle ist dies eine erfreuliche, emotional oder geistig bereichernde Verbindung.

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Mittwoch, 11. April 2012

Meine verschiedenen Wahrsagekarten und wie ich sie einsetze

Meine verschiedenen Wahrsagekarten und wie ich sie einsetze

Im Lauf der Jahre habe ich mir eine Vielzahl verschiedener Wahrsagekarten zugelegt. Die meisten benutze ich auch heute noch.Meine ersten Wahrsagekarten waren Tarotkarten, genauer gesagt: das RaiderWaite-Tarot. Ich benutze es noch heute meistens beim Kartenlegen. Es ist eines der bekanntesten Decks im Tarot. Ich schätze es vor allem wegen seiner klaren Bilder, die für mich deutlicher sprechen als die von anderen Wahrsagekarten. Das Tarot im Allgemeinen besteht aus 78 Karten. Sie sind in zwei Gruppen aufgeteilt: Die Großen und die Kleinen Arkana. Die 22 Großen Arkana, die “Trümpfe”, sind von 0 bis 21 durchnummeriert und stellen vor allem Bewusstseinszustände dar. Die 56 Kleinen Arkana sind in vier Reihen aufgeteilt: Schwerter, Kelche, Münzen und Stäbe. Dieses System macht Tarotkarten übersichtlich und sehr flexibel. Ich besitze noch zwei weitere, eher künstlerische Tarot-Decks.

Das Tarot verwende ich, wenn ich ein sehr umfassendes Bild zu einer Situation brauche. Außerdem ist es hilfreich, wenn ich mit einem Klienten zusammen eine Tür zu dessen Unterbewusstsein aufstoßen will. Durch die klaren Bilder des Tarot ist es möglich, den Klienten beim Kartenlegen zu fragen, wie er selbst die Wahrsagekarten interpretiert. Dadurch entstehen manchmal sehr intensive Einblicke, die ein klares und umfassendes Bild ermöglichen.

Auch die Lenormandkarten sind Wahrsagekarten, die ich sehr schätze. Das kleine Deck besteht nur aus 36 Karten, was Vorteile und Nachteile hat. Die Motive sprechen stärker das Unterbewusstsein an. Mit den Lenormandkarten kann ich stärker meiner Intuition folgen als mit anderen Wahrsagekarten, weil sie durch ihre schlichten Bilder den Verstand nicht so stark mit ins Spiel bringen. Besonders wichtig ist das, wenn ich für Personen die Karten lege, die ich kenne. So verhindere ich, dass mir mein Denken beim Kartenlegen dazwischenfunkt.

Ich habe mich auch an den sehr ähnlichen Kipperkarten versucht. Sie haben den Vorteil, dass sie mit sehr vielen Personen arbeiten und damit Licht ins Dunkel von verstrickten Sozialbeziehungen bringen. Ich verwende sie vor allem dann, wenn es um komplizierte Familienverhältnisse geht.

Und schließlich habe ich noch zwei Decks von Wahrsagekarten, die ich vor allem zum Ziehen von Tageskarten verwende: eines, das mit Göttinnen arbeitet, und eines mit Krafttieren. Beide verwende ich eher für mich selbst als für Klienten.

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Dienstag, 10. April 2012

Antworten auf Liebesfragen durch das Liebes Orakel

Antworten auf Liebesfragen durch das Liebes Orakel

Das Liebes Orakel nutze ich, wenn es darum geht, wie zwei Menschen miteinander harmonieren. Dabei geht es meistens um Liebesangelegenheiten. „Wie passt mein Schwarm zu mir?“ „Was meint mein Partner?“ oder „Wo liegt das Problem in unserer Beziehung?“ sind Fragen, die mit dieser Art der Auslage gut beantwortet werden können.

Für das Liebes Orakelnehme ich die Karten des Tarot und lege drei Karten für den einen Partner den drei Karten für den anderen Partner gegenüber. Eine ist für das Denken, eine für das Fühlen und eine für die Tat des jeweiligen Menschen gedacht. Dazwischen kommt eine Karte zum Liegen, die, genau wie in der Auslage platziert, aufzeigt, was zwischen diesen beiden Individuen ist. Das kann ein Hindernis oder Problem sein, ein gemeinsames Werk oder etwas, an dem beide zusammen arbeiten. Hier kann aber auch aufgezeigt werden, was nur diese beiden miteinander haben können, eine Einzigartigkeit, die nur in der Cooperation dieser beider sein kann.

So zeigt das Liebes Orakel also zwei individuelle Persönlichkeiten in ihren persönlichen drei Ebenen und das auf, was sie gemeinsam bewegt, aber auch, was sie gemeinsam bewegen können, welche Energie sie gemeinsam erzeugen. So wie Grün nur da sein kann, wo Blau und Gelb sich vereinen.

Da verwundert es nicht, dass ich das Liebes Orakel selbstverständlich auch in anderen sozialen Fragen nutze. Geschäftsbeziehungen beispielsweise sind ja auch Partnerschaften. Gemeinsames Schaffen verbindet nicht nur, es setzt auch ein Mindestmaß an gegenseitigem Verständnis voraus. Der Umgang von Geschwistern untereinander kann so beleuchtet und unter die Lupe genommen werden. Das Liebes Orakel bietet sogar die Möglichkeit, Eigenheiten von lieb gewonnenen Haustieren im Miteinander zu betrachten. Ich benenne es dann anders, um den Fragenden nicht zu irritieren, aber die Platzierung des Blattes beim Kartenlegen ist die selbe.Bietet das Liebes Orakel in der normalen Auslagengröße mit sieben Karten nicht genügend Klarheit, nehme ich noch eine oder zwei weitere Karten auf, die der mittleren ergänzend und erklärend beigelegt werden. Für das Liebes Orakel, das eigentlich auch Miteinander-Orakel heißen könnte, nehme ich die Karten des Tarot, da mir hier die Bedeutungen der Karten geläufig sind. Es können aber auch alle anderen Kartendecks, Runen oder Deutungshelfer Anwendung finden.

Kategorie: Kartenlegen, kartenleger, Tarot
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