Dienstag, 25. November 2008

Meine positive Einstellung ist verschwunden

Irgendwie betrübt mich die Stimmung, die momentan in meinem Umfeld gegenwärtig ist. Die Leute, mit denen ich zu tun habe, die sind oft alle so niedergeschlagen, haben pessimistische Gedanken, machen sich Sorgen, leben nicht in den Tag hinein, sondern machen sich über alles, was sie tun, 1000 Gedanken und wägen erstmal stundenlang Vor-und Nachteile ab.

Diese Grundeinstellung geht mir auf die Nerven. Vor allen Dingen überträgt sich diese negative Einstellung auch auf mich. Ich merke, wie die negative Grundstimmung auf mich abfärbt. Ich bin eigentlich ein sehr lebensfroher Mensch, der immer etwas findet, woran man sich erfreuen kann. Immer positiv, nen flotten Spruch auf den Lippen und die Mitmenschen zum Lachen bringen: So bin ich eigentlich. Aber jetzt lässt das nach. Ich bin negativ, denke so viel nach, ich bezweifle, ob das, was ich tue, richtig ist, oder ob ich vielleicht einen Fehler mache, den ich dann nicht mehr rückgängig machen kann. Wo ist nur meine positive Einstellung? Wo ist meine Selbstsicherheit, und mein Glauben daran, dass alles gut werden kann?

Ich weiß, dass nur ich selber etwas an der Situation ändern kann. Ich weiß auch, dass man immer nur sich selber ändern kann, und nicht andere. Aber das fällt mir schwer. Na ja, auch wenn es mir schwer fällt: Positives Denken, das kann man lernen, vor allen Dingen, wenn es eigentlich zur Grundeinstellung und generellen Lebensweise dazu gehört. Etwas, was man mal verinnerlicht hat, das kann nicht einfach so verschwinden. Ich versuche nun meine Gedanken zu ändern, sie positiv zu verändern, denn gute Gedanken sind die Grundlage für ein gutes Leben.


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Kategorie: Allgemein, Gefühle, Probleme im täglichen Leben |
Autor: Anna
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