Samstag, 20. Dezember 2008

Der Blick in den Spiegel deprimiert mich

 

 

In letzter Zeit bin ich so unzufrieden mit meinem Körper. Meine Oberschenkel sind zu dick, mein Bauch hat derzeit Rettungsringe und mein Gesicht ist voller Pickel. Man sagt ja immer, dass die Haut der Spiegel der Seele sei. Ich muss sagen, dass ich dieses Sprichwort, was mich angeht, für sehr treffend halte. Mir geht es schlecht und das sieht man sofort an meiner Haut. Ich bin einfach so unzufrieden mit mir.

 

Da ich mit den Männern auch kein Glück habe, zweifle ich natürlich noch mehr an mir. Wenn es einen Mann gäbe, der mir öfters mal Komplimente machen würde, dann ginge es meinem Selbstwertgefühl sicherlich besser. Aber das kann ja auch nicht die Lösung sein, dass ich einen Mann brauche, um mich besser zu fühlen. Ich muss lernen, Liebe zu mir selber zu entwickeln. Ich kann oder möchte mich nicht von der Liebe eines Mannes abhängig machen. Ich wünsche mir, dass ich es schaffe, mich selber zu lieben und zu achten.

 

Ich weiß, dass ich etwas für mich und meinen Körper tun muss, wenn ich möchte, dass es mir besser geht. So wie ich momentan aussehe, gefalle ich mir eben einfach nicht. Das Gute ist aber, dass das ja eine Sache ist, die ich beeinflussen kann. Ich kann etwas an meinem Wohlbefinden ändern, indem ich meine Problemzonen trainiere. Das ist ein innerer Konflikt, der sich lösen lässt. Meinen Kummer kann ich bekämpfen - ich muss nur meinen inneren Schweinehund überwinden.


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Kategorie: Allgemein, Gefühle, Probleme im täglichen Leben |
Autor: Anna
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