Dienstag, 3. März 2009

Ich habe niedrigen Blutdruck

Letztens habe ich mir bei Questico einen Rat eingeholt. Und zwar habe ich mich für das Kartenlegen entschieden. Von einem Berater habe ich mir einiges anhören lassen, was ich eigentlich immer verdrängen wollte…

Es ist so, dass ich immer sehr niedrigen Blutdruck habe. Beim Kartenlegen wurde festgestellt, dass ich dagegen dringend etwas tun muss, damit es mir wieder besser geht. Daraufhin habe ich mich mehr und mehr mit dem Phänomen Niedriger Blutdruck beschäftigt.

Ich habe verstanden, dass mein niedriger Blutdruck zum größten Teil an meiner inneren Einstellung liegt. Die ist in etwa so: „Wozu all die Mühe, es klappt ja doch nicht. Ich schätze, das alles bringt sowieso nichts. Vergebliche Liebesmüh!“

Ich sehe alles schwarz in meinem Leben. Ich denke, dass ich sowieso nichts tun kann, und deswegen stockt mein Kreislauf dann sozusagen.

Ich habe herausgefunden, was dagegen helfen kann: Alles, was den Stoffwechsel anregt, ist hilfreich. Morgengymnastik, zwischen 15-19 Uhr ausreichend viel trinken, das Meiden schwerer Kost und immer viel Bewegung.

Nachdem ich jetzt beim Kartenlegen auf dieses Thema aufmerksam gemacht worden bin, werde ich alles tun, um meinen Blutdruck wieder in den Griff zu bekommen. Was ich in jedem Fall begriffen habe: Ich muss lernen an mich und an das, was ich tue, zu glauben. Nicht immer von vorn herein denken, dass ich die Dinge sowieso nicht schaffe.

Ich werde es jetzt mit viel Bewegung und guten Gedanken probieren… Ich bin so froh, dass ich durch das Kartenlegen verstanden habe, dass ich viel mehr auf meinen Kreislauf achten muss.

Kategorie: Zukunft, kartenleger |
Autor: Anna
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Mittwoch, 7. Januar 2009

Kann ein Kartenleger bei der Entscheidung helfen?

Lange denke ich über die Frage nach, ob ich meinen langjährigen Freund heiraten sollte, oder ob ich damit a) entweder noch warten sollte oder b) mich nicht eventuell von ihm trennen sollte und mein Leben noch einmal ganz von vorn beginnen sollte. Es ist nicht gut, wenn man so sehr zweifelt wie ich. Ich weiß, dass es komisch klingt, dass ich es in Erwägung ziehe, dass ich mich vielleicht von meinem Freund trennen möchte, statt ihn zu heiraten und auf immer und ewig mit ihm zusammen zu sein.

Was soll ich denn tun? Irgendetwas in mir sagt mir, dass etwas nicht richtig ist. Ich denke darüber nach, mich an einen Kartenleger zu wenden. Ein Kartenleger könnte mich ausführlich beraten, in die Zukunft schauen und sehen, was für mich gut ist. Ich habe noch keinerlei Erfahrungen mit einem Kartenleger gemacht, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass mir die Meinung und die hellsichtigen Fähigkeiten von einem Kartenleger gut tun werden.

Meine Schwester, die mir sehr ähnlich ist, war vor kurzem auch in einem Gespräch mit einem erfahrenen Kartenleger von Questico, der ihr wohl, nach ihren Erzählungen, sehr geholfen hat. Sie hat es durch ihn endlich geschafft, sich aus einer Beziehung zu einem Mann zu lösen, mit dem sie schon lange nicht mehr glücklich gewesen ist, mit dem sie nur noch aus Mitleid und Gewohnheit zusammen gewesen ist. Durch den Kartenleger hat sie endlich verstanden, was sie wirklich möchte, und was ihr wichtig ist im Leben. Ich erhoffe mir, dass der Kartenleger für mich dasselbe tun kann.

Kategorie: Allgemein, Gefühle, Liebe, Zukunft, kartenleger |
Autor: Anna
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Montag, 22. Dezember 2008

Im neuen Jahr möchte ich selbstbewusster sein

Übermorgen ist Heiligabend. Ich kann es kaum fassen, wie schnell das schon wieder ging. Nächsten Mittwoch ist doch Tatsache schon wieder Silvester. Für das neue Jahr habe ich schon einige Vorsätze. Unzwar möchte ich endlich damit aufhören, schlecht über andere Menschen zu reden. In diesem Jahr habe ich sehr viel gelästert. Ich habe mich nicht ansatzweise zurück gehalten, auch wenn ich die Leute gar nicht gut kannte, habe ich mitgeredet, als sei ich bestens informiert. Ich habe mich viele Gedanken darüber gemacht, warum ich so so viel über andere Menschen lästere: Unzwar versuche ich auf diese Art und Weise mein Selbstbild aufzuwerten. Indem ich andere Menschen abwerte, werte ich mich selber auf.

Allerdings ist es einfach gemein, sich ein Urteil über andere Leute zu erlauben, wenn man denn nicht einmal genau weiß, wer sie sind, und warum sie handeln, wie sie handeln. Man muss ja auch hinter die Handlungen der Menschen blicken, darf nicht nur die bloße Fassade betrachten.

Um mir bei meinem Vorsatz ein wenig helfen zu lassen, möchte ich mich im neuen Jahr an eine Kartenlegerin wenden, die mich esoterisch beraten kann.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass ich im neuen Jahr lernen möchte, mich selber mehr wertzuschätzen und anderen weniger für Dinge zu verurteilen, die ich in Wahrheit an mir selber nicht ausstehen kann.

Kategorie: Allgemein, Gefühle, Zukunft |
Autor: Anna
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Mittwoch, 17. Dezember 2008

Die Zeit vergeht wie im Flug- Weihnachten ist in einer Woche

 

 

Kaum zu glauben, aber wahr: In einer Woche ist Heiligabend. Wahnsinn, wie schnell das Jahr doch rumgeht. Ich habe das Gefühl, dass die Zeit wirklich wie im Fluge vergeht. Ich erinnere mich noch so gut an das letzte Jahr Silvester, an meine Geburtstagsparty kurz darauf und an den Frühling, in dem ich so unglaublich verliebt war, an den Sommer, als ich wieder Single war und wundervolle Tage in Berlin verbracht habe. Fast jeden Abend habe ich mit meinen Freunden zusammen gegrillt, Bier getrunken, wir haben den Sommer so richtig genossen und uns gewünscht, dass dieser Sommer niemals vorbei gehen wird.

 

Ja, dann kam der Herbst. Ich weiß noch genau, als ich die ersten Lebkuchen beim Einkaufen entdeckt habe, ich habe mich noch darüber lustig gemacht und gesagt, dass Weihnachten doch noch eine halbe Ewigkeit entfernt ist… Tja, und nun ist das alles schon wieder zum Greifen nah.

 

Ich habe schon fast alle Geschenke beisammen, aber in Weihnachtsstimmung bin ich absolut nicht. Vielleicht ändert sich das ja, wenn es draußen schneit. Das gibt mir immer ein wohliges Wintergefühl, bei dem ich mich freue, dass bald Weihnachten ist. Im Moment kommt mir das eher vor wie ein Traum - so schnell wie dieses Jahr ist noch kaum eines vergangen… Es ist traurig, dass die Zeit so schnell vergangen ist, andererseits kann ich mich aber jetzt auch schon wieder auf ein Neues freuen, welches hoffentlich viele aufregende Tage zu bieten hat…

 

 

Kategorie: Allgemein, Gefühle, Zukunft |
Autor: Anna
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Donnerstag, 11. Dezember 2008

Ist ihre Freundschaft echt?

Ich fühle mich gerade von einer Freundin ausgenutzt. Ich bin mir leider nicht einmal sicher , ob es richtig ist, sie überhaupt “Freundin” zu nennen. Was versteht man denn unter Freundschaft? Ein Freund ist für mich im Grunde genommen ein Mensch, der da ist, wenn man ihn braucht, jemand, auf dessen Urteil man sich verlassen kann, ein Mensch, der ehrlich ist und einen so nimmt, wie man ist. Unter Freunden braucht man sich nicht zu verstellen.

Meine obige Beschreibung passt absolut gar nicht auf meine “Freundin”. Sie ist nett, ich quatsche gerne mit ihr, trinke gern das ein oder andere Bierchen, Kaffee, oder ein schönes Glas Wein mit ihr. Aber wenn es darauf ankommt, kann ich nicht auf sie zählen. Ich fühle mich von ihr ausgenutzt, weil ich den Eindruck habe, dass sie sich nur bei mir meldet, wenn sie nichts anderes zu tun hat, oder wenn ihr nach Spaß zumute ist.

Da ich gerne Zeit mit ihr verbringe, fällt es mir schwer, meiner “Freundin” die Meinung zu sagen. Ich habe Angst, dass ich sie dann verlieren könnte. Auf der anderen Seite muss man auch ganz klar sagen, dass ich auch noch andere Freunde habe, also Freunde, auf die ich mich verlassen kann, und mit denen ich trotzdem auch Spaß haben kann…

Und ich habe zusätzlich noch die Angst, dass ich meiner Freundin unrecht tun könnte. Vielleicht missverstehe ich sie ja auch nur?! Ich weiß nicht, wie ich jetzt weiter verfahren soll.

Tja, das ist schon ein Zwiespalt

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Autor: Anna
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Freitag, 5. Dezember 2008

Warum muss ich es sein, die kämpft?

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mich völlig unter Wert verkaufe. Es ist so, dass ich vom Kopf her eigentlich weiß, was an mir liebenswert, schön und auffallend ist. Aber in manchen Momenten geht mir dieses Wissen leider Gottes komplett verloren und ich zweifle an mir. Mich überkommen dann so starke Selbstzweifel, dass ich wirklich nicht mehr weiß, wer ich bin und ob es überhaupt irgendetwas an mir gibt, was jemandem an mir gefallen könnte.

Da gibt es zum Beispiel einen jungen Mann in meinem Leben, für den ich mich gerade sehr interessiere. Dazu muss man sagen, dass er sehr schüchtern ist, und dass er große Bindungsängste hat. Es gibt Tage, an denen er wahnsinnig nett zu mir ist - an diesen Tagen gibt er mir dann auch das Gefühl, dass sich zwischen uns mehr entwickeln kann, wenn wir es nur zulassen. An anderen Tagen ist er absolut kalt und abweisend zu mir. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich weiß gar nicht mehr, was dann eigentlich wirklich die Wahrheit ist: Seine Wärme oder seine Kälte.

Ich habe das Gefühl, dass ich diejenige bin, die um ihn kämpfen muss, weil er ja solche Ängste hat. Aber sollten es nicht die Männer sein, die um die Liebe kämpfen? Warum denn die Frauen? Warum ich? Bin ich es denn nicht wert, dass ein Mann sich Mühe gibt, mich zu erobern?

Wenn ich nun daran denke, dass wir beide, er und ich, uns irgendwann mal in einer Partnerschaft befinden könnten…. Es sollte doch ein ständiges Geben und Nehmen sein. Ich möchte nicht immer nur geben, ich möchte auch nehmen. Es macht mich traurig, wie es ist.

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Autor: Anna
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Samstag, 22. November 2008

Familiendrama

Meine Familie ist total zerstritten. Das belastet mich. Es macht mich traurig und unglücklich. Meine Schwester und ich haben ein gestörtes Verhältnis zueinander. Sie ist für mich lange Zeit wie eine Mutter gewesen. Meine Mutter wiederrum war eher eine Tochter für mich. Und mein Vater. Ja, mein Vater ist mein Vater. Er interessiert sich nicht für das, was ich tue, sage, oder denke. Er ist mit sich selbst viel zu sehr beschäftigt, um mir Aufmerksamkeit zu schenken. Ich weiß, dass er mich liebt, dass er, wenn es darauf ankommt, da ist und dass ich auf ihn zählen kann.

Trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich mich bei niemandem so richtig anlehnen, ausquatschen, ausheulen kann. Ich bin, glaube ich, bindungsgestört, weil ich nicht gelernt habe, wie man eine emotional stabile Beziehung zu einem Menschen aufbaut, ohne sich in dessen Besitz zu begeben. Ich fühle mich allein. Klein und allein, ich bin übermüdet, kann nicht schlafen, weil ich nur noch nachdenke, oder arbeite, oder Kopfschmerzen habe, weil ich so viel denke und so viel arbeite.

Ich möchte einfach mal meine Ruhe haben. Mich richtig gehen lassen. Ja, das wünsch ich mir. Es wäre zu schön, wenn mir das einfach mal gelingen würde. Nur einen Tag. Nur eine Nacht. Ich möchte Kräfte tanken. Ich weiß beim besten Willen nicht, woher ich meine Energie sonst noch nehmen soll. Ich weiß es so langsam wirklich nicht mehr. Ich bin ratlos. Ich brauche Rat von einem Menschen, der mir hilft. Jemanden, der meine Seele heilen kann. Diese Familien-Probleme bestimmen mein ganzes Leben und außerdem wachsen sie mir über den Kopf. Ich glaube, ich brauche so etwas wie ein Geistheilung….

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Autor: Anna
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Dienstag, 18. November 2008

Ich liebe einen Mann mit Bindungsangst

Mir ist etwas passiert, was ich beim besten Willen nicht geplant habe. Mir ist just in diesem Augenblick total bewusst, dass man gewisse Dinge einfach nicht planen kann. Ich habe mich verliebt. Unzwar in einen jungen Mann, in den ich mich niemals verlieben wollte, weil ich ganz genau weiß, wie er drauf ist. Er spielt mit den Frauen. Er hat One-Nights-Stands, er hat Affären, er hat gute Freundschaften zu Mädels, mit denen dann ab und an auch mal mehr läuft, aber er hatte noch nie eine feste Beziehung. Er hat Angst vor Gefühlen. Er hat mir mal erklärt, dass er Gefühle nicht kontrollieren kann, und dass es genau das ist, was ihm eine enorme Angst bereitet. Er hat Angst, von seinen Gefühlen überlistet zu werden, und deswegen weiß er die Gefühle schon im Vorhinein abzuschalten. Ich würde ihn zu gerne mal fragen, wie er das macht. Ich bin nämlich genau jetzt in einer Situation, in der ich gerne einfach nur einen Knopf betätigen würde, um meine Gefühle auszuschalten, um sie einfach zu ignorieren, und dann würde ich hoffen, dass sie einfach verschwinden würden.

Leider ist das mit den Gefühlen aber wirklich nicht so einfach. Ich merke, wie gern ich diesen Mann habe. Ich kann mich nicht dagegen wehren, und wenn ich mal ganz ehrlich bin, ich möchte diese Gefühle auch nicht mehr abschalten. Ich möchte diesen Mann meinen Freund nennen können. Ich möchte mit ihm zusammen sein.

Die Frage ist: Wie stelle ich das an? Wie gewinne ich einen Mann für mich, der so starke Bindungsängste hat? Wie überzeuge ich ihn davon, dass genau ich die richtige Frau wäre, auf die er sich einlassen kann?

Kategorie: Allgemein, Gefühle, Liebe, Zukunft |
Autor: Anna
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Dienstag, 11. November 2008

Ich achte zu wenig auf mich selber

Ich bin eine Person, die immer für die anderen da ist. Meine Familie, mein Freund und meine Freunde können sich immer und immer voll und ganz auf mich verlassen. Ich würde auch von mir behaupten, dass ich eine gute Seelentrösterin bin. Hat eine Freundin Liebeskummer, dann bin ich wenige Zeit später mit Schokolade, Chips, nem Film und einer Gurkenmaske zur Stelle. Ich bin lieb zu meiner Freundin, ich helfe ihr, wo ich kann. Und ich muss sagen, dass ich wirklich gut helfen kann, die Leute aufheitern kann, wenn es ihnen schlecht geht.

Nur habe ich das Problem, dass ich zwar allen helfe und nett und lieb bin, nur ich selber komme nicht auf meine Kosten. Ich denke einfach zu wenig an mein Wohlergehen. Es fängt schon mit de Ernährung an. Für mich selber koche ich nur ungesundes Zeugs, was auch nicht sonderlich gut schmeckt. Ich esse sowieso nicht genug. Ich trinke am Tag auch höchstens 1 Liter Wasser, auch wenn ich weiß, dass das viel zu wenig ist. Aber ich achte einfach nicht auf mich. Wenn ich krank bin, denke ich auch nicht daran, mich mal einen Tag im Bettchen auszukurieren und zu entspannen und mich vielleicht mal von anderen Leuten pflegen zu lassen. Mein Selbstbewusstsein ist so klein.

Da ich in letzter Zeit immer öfter krank werde, mich erkälte, habe ich beschlossen, dass ich etwas ändern muss. Die Liebe, die ich den anderen Leuten entgegen bringe, die sollte ich zu allererst einmal mir selber geben. Ich kann ja gut geben. Dann werde ich es wohl auch lernen, mir selber etwas zu geben oder die Liebe und Fürsorge eines anderen anzunehmen…

Kategorie: Allgemein, Gefühle, Probleme im täglichen Leben, Zukunft |
Autor: Anna
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Freitag, 24. Oktober 2008

Unsere Freundschaft hat sich verändert

Ich habe seit rund 7 Jahren eine total gute Freundin, mit der ich durch dick und dünn gegangen bin. Schon zu Schulzeiten waren für immer füreinander da und konnten uns bedingungslos auf den anderen verlassen. Nach dem Abitur sind wir beide in die gleiche Stadt gezogen - nach Köln. Wir haben uns zusammen eine Wohnung gesucht. Die ersten Monate war alles wunderschön. Wir hatten viel Spaß, haben zusammen gekocht, Parties geschmissen, totale Mädels-Wellness-Tage gemacht. War alles wie im Film. Zwei richtig gute Freundinnen. Ich dachte, das zwischen uns sei eine Freundschaft, die alles übersteht, zwischen die sich niemand stellen kann… Auch und vor allen Dingen kein Mann. Aber ich bin eines Besseren belehrt worden.

Nach ungefährt einem halben Jahr habe ich mich verliebt. Hals über Kopf. Ich war vorher 4 Jahre lang Single und hatte immer heimlich den Wunsch, mich so richtig zu verlieben. Ich habe darüber zwar nie viel geredet, aber innen drin habe ich mir das immer sehnlichst gewünscht. Als es dann wirklich passiert ist, konnte ich mein Glück nicht fassen. Ich war so glücklich. Zu Beginn haben meine Freundin und ich alle möglichen Dinge getan, um herauszufinden, ob wir wirklich füreinander bestimmt sind. Wir kontaktierten einen Kartenleger! Dieser erzählte mir, dass alles sehr rosig aussieht. Er arbeitete mit Kartendeutung und stellte fest, dass mir und meinem Traummann nichts im Wege steht, außer einer sehr engen Freundin von mir, die mir mein Glück nicht gönnt. Schock.

Ich habe meine Freundin darauf angesprochen und sie hat zugegeben, dass sie damit ein Problem hat. Das tat ganz schön weh, aber ich war andererseits auch gut, dass sie es mir dann offen gesagt hat. Kurz darauf bin ich ausgezogen. Ich bin mit meinem Traumtypen zusammen gezogen… ich bin bis heute sehr glücklich damit. Meine Freundin und ich nähern uns langsam wieder an… Ich wünsche mir sehr, dass es irgendwann wieder so sein wird, wie es einmal war. Ich vermisse sie.

Kategorie: Allgemein, Liebe, Probleme im täglichen Leben, Zukunft, kartenleger |
Autor: Anna
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