Samstag, 3. Januar 2009

Ich fühle mich minderwertig

In letzter Zeit mache ich mich immer selber so klein. Mit wem ich mich auch vergleiche, immer wieder fühle ich mich minderwertig. Ich komme schlecht weg, sobald ich mich vergleiche. So gerne würde ich das ändern. Ich weiß nur nicht, wie ich das schaffen soll,  wie ich meine Gedanken positiv beeinflussen soll. Ich weiß, dass die Gedanken das Leben ungemein beeinflussen können.

Hat man gute Gedanken, dann geht es einem gut. Hat man schlechte, dann fühlt man sich auch schlecht. Es ist so logisch und klar nachvollziehbar, dass es einem schlecht geht, wenn man sich unschöne Gedanken macht. Aber wie soll man das nur ändern? Ich bin einfach so ratlos, und ich weiß nicht, wie ich meine Gedanken positiv stimmen kann. So gerne würde ich einfach gut gelaunt und frohen Mutes durchs Leben gehen. Manche Menschen können das so toll. Sie scheinen völlig unbeschwert und frei von negativen Schwingungen zu sein. Wenn man ihnen ins Gesicht blick, schauen sie offen, unbekümmert und glücklich aus. Ich beneide eine solche Art von Menschen. Ich wäre auch gerne so. Ich würde meinen Kopf unglaublich gerne ausschalten und in den Tag hinein leben. Immer und immer wieder mache ich mir Gedanken und leider Gottes mache ich mir auch viele Sorgen.

Ich weiß, wie sehr sie mich belasten und auch blockieren. Ich empfinde sie als äußerst störend und ich wünsche mir gerade nichts sehnlicher, als dass ich sie loslassen, frei lassen könnte.

Dann würde ich mich wahrscheinlich auch nicht immer so klein und minderwertig anderen Menschen gegenüber fühlen. Denn dann würde ich mich als Menschen gar nicht so sehr hinterfragen und so sehr an mir zweifeln, wie ich es im Moment tue.

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Autor: Anna
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Samstag, 20. Dezember 2008

Der Blick in den Spiegel deprimiert mich

 

 

In letzter Zeit bin ich so unzufrieden mit meinem Körper. Meine Oberschenkel sind zu dick, mein Bauch hat derzeit Rettungsringe und mein Gesicht ist voller Pickel. Man sagt ja immer, dass die Haut der Spiegel der Seele sei. Ich muss sagen, dass ich dieses Sprichwort, was mich angeht, für sehr treffend halte. Mir geht es schlecht und das sieht man sofort an meiner Haut. Ich bin einfach so unzufrieden mit mir.

 

Da ich mit den Männern auch kein Glück habe, zweifle ich natürlich noch mehr an mir. Wenn es einen Mann gäbe, der mir öfters mal Komplimente machen würde, dann ginge es meinem Selbstwertgefühl sicherlich besser. Aber das kann ja auch nicht die Lösung sein, dass ich einen Mann brauche, um mich besser zu fühlen. Ich muss lernen, Liebe zu mir selber zu entwickeln. Ich kann oder möchte mich nicht von der Liebe eines Mannes abhängig machen. Ich wünsche mir, dass ich es schaffe, mich selber zu lieben und zu achten.

 

Ich weiß, dass ich etwas für mich und meinen Körper tun muss, wenn ich möchte, dass es mir besser geht. So wie ich momentan aussehe, gefalle ich mir eben einfach nicht. Das Gute ist aber, dass das ja eine Sache ist, die ich beeinflussen kann. Ich kann etwas an meinem Wohlbefinden ändern, indem ich meine Problemzonen trainiere. Das ist ein innerer Konflikt, der sich lösen lässt. Meinen Kummer kann ich bekämpfen - ich muss nur meinen inneren Schweinehund überwinden.

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Autor: Anna
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Donnerstag, 11. Dezember 2008

Ist ihre Freundschaft echt?

Ich fühle mich gerade von einer Freundin ausgenutzt. Ich bin mir leider nicht einmal sicher , ob es richtig ist, sie überhaupt “Freundin” zu nennen. Was versteht man denn unter Freundschaft? Ein Freund ist für mich im Grunde genommen ein Mensch, der da ist, wenn man ihn braucht, jemand, auf dessen Urteil man sich verlassen kann, ein Mensch, der ehrlich ist und einen so nimmt, wie man ist. Unter Freunden braucht man sich nicht zu verstellen.

Meine obige Beschreibung passt absolut gar nicht auf meine “Freundin”. Sie ist nett, ich quatsche gerne mit ihr, trinke gern das ein oder andere Bierchen, Kaffee, oder ein schönes Glas Wein mit ihr. Aber wenn es darauf ankommt, kann ich nicht auf sie zählen. Ich fühle mich von ihr ausgenutzt, weil ich den Eindruck habe, dass sie sich nur bei mir meldet, wenn sie nichts anderes zu tun hat, oder wenn ihr nach Spaß zumute ist.

Da ich gerne Zeit mit ihr verbringe, fällt es mir schwer, meiner “Freundin” die Meinung zu sagen. Ich habe Angst, dass ich sie dann verlieren könnte. Auf der anderen Seite muss man auch ganz klar sagen, dass ich auch noch andere Freunde habe, also Freunde, auf die ich mich verlassen kann, und mit denen ich trotzdem auch Spaß haben kann…

Und ich habe zusätzlich noch die Angst, dass ich meiner Freundin unrecht tun könnte. Vielleicht missverstehe ich sie ja auch nur?! Ich weiß nicht, wie ich jetzt weiter verfahren soll.

Tja, das ist schon ein Zwiespalt

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Autor: Anna
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Montag, 8. Dezember 2008

Die Beraterin Karin Gutzeit

Ich bin schon seit 3 Wochen ziemlich niedergeschlagen und fühle mich unwohl in meiner Haut. Ich konnte bis gestern mit niemandem sprechen, habe mich innerlich verschlossen und gedacht, dass ich meine Sorgen, Gefühle und Gedanken mit mir selber ausmachen muss. Dass ich nicht das Recht habe, andere Leute mit meinen Launen zu belasten, oder dass sich überhaupt irgendjemand für meine Probleme interessieren könnte.

Ich wurde gestern eines Besseres belehrt. Ich bin unbeschreiblich glücklich über den Schritt, den ich gestern gegangen bin. Unzwar habe ich bei Questico angerufen. Eine gute Freundin hat mir schon mal erzählt, dass sie dort eine spezielle Beraterin hat, an die sie sich immer wendet, wenn sie das Gefühl hat, dass sie nicht weiter weiß.

Als ich bei Questico angerufen habe, habe ich direkt nach Karin Gutzeit gefragt, ich wurde dann sofort mit ihr verbunden. Ich habe festgestellt, dass das, was meine Freundin immer von ihr erzählt hat, absolut der Wahrheit entspricht: Sie ist sehr geduldig und hat die besondere Gabe, sich absolut auf einen einzustellen. Ich habe mich sofort gut und wohl bei ihr gefühlt, und hatte keine Probleme, mich ihr anzuvertrauen. Sie hat mir dann die Kipperkarten gelegt, und was ich jetzt erfahren habe, das erfreut mich sehr… Wenn das alles so eintrifft, dann bin ich voll und ganz zufrieden. Ich werde Karin auf jeden Fall wieder anrufen, sie hat mich absolut überzeugt und mir Mut für meinen weiteren Weg gemacht.

Was ich übrigens auch richtig klasse finde: Das Erstgespräch ist bei Questico immer kostenlos!

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Autor: Anna
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Freitag, 5. Dezember 2008

Warum muss ich es sein, die kämpft?

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mich völlig unter Wert verkaufe. Es ist so, dass ich vom Kopf her eigentlich weiß, was an mir liebenswert, schön und auffallend ist. Aber in manchen Momenten geht mir dieses Wissen leider Gottes komplett verloren und ich zweifle an mir. Mich überkommen dann so starke Selbstzweifel, dass ich wirklich nicht mehr weiß, wer ich bin und ob es überhaupt irgendetwas an mir gibt, was jemandem an mir gefallen könnte.

Da gibt es zum Beispiel einen jungen Mann in meinem Leben, für den ich mich gerade sehr interessiere. Dazu muss man sagen, dass er sehr schüchtern ist, und dass er große Bindungsängste hat. Es gibt Tage, an denen er wahnsinnig nett zu mir ist - an diesen Tagen gibt er mir dann auch das Gefühl, dass sich zwischen uns mehr entwickeln kann, wenn wir es nur zulassen. An anderen Tagen ist er absolut kalt und abweisend zu mir. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich weiß gar nicht mehr, was dann eigentlich wirklich die Wahrheit ist: Seine Wärme oder seine Kälte.

Ich habe das Gefühl, dass ich diejenige bin, die um ihn kämpfen muss, weil er ja solche Ängste hat. Aber sollten es nicht die Männer sein, die um die Liebe kämpfen? Warum denn die Frauen? Warum ich? Bin ich es denn nicht wert, dass ein Mann sich Mühe gibt, mich zu erobern?

Wenn ich nun daran denke, dass wir beide, er und ich, uns irgendwann mal in einer Partnerschaft befinden könnten…. Es sollte doch ein ständiges Geben und Nehmen sein. Ich möchte nicht immer nur geben, ich möchte auch nehmen. Es macht mich traurig, wie es ist.

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Autor: Anna
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Mittwoch, 3. Dezember 2008

Jetzt liebt er eine andere

Ich komme nicht damit klar, dass der Typ, der jahrelang hinter mir her gewesen ist, jetzt eine Freundin hat, mit der er glücklich ist. Das klingt jetzt ein wenig boshaft, obwohl es gar nicht so gemeint ist.

Es ist so, dass der besagte Typ sich wirklich ungefähr drei Jahre lang um mich bemüht hat, um mich gekämpft hat, mit all seinen Kräften. Und das, obwohl ich ihn immer wieder von Neuem abgewiesen habe. Er hat sich einfach nicht davon abgefunden, dass ich nichts von ihm wollte. Irgendwie beeindruckend, wenn jemand so bemüht ist, und bereit ist, alles zu geben. Ich muss schon sagen, dass ich seine Bemühungen genossen habe, auch wenn ich oftmals das Gegenteil behauptet habe. Man fühlt sich begehrt und geliebt.

Tja, und nun ist es so, dass er seit 4 Wochen eine Freundin hat. Er hat sich Hals über Kopf in sie verliebt und ist jetzt glücklich mit ihr. So glücklich und erfüllt habe ich ihn noch nie erlebt. Ich sollte mich für ihn freuen, wenn ich ihn wirklich haben wollen würde, hätte ich jetzt wirklich genug Zeit gehabt, um mir das einzugestehen. Aber trotzdem freue ich mich nicht für ihn. Mich überkommt ein Gefühl von Eifersucht. Ich kannte ihn als einen Typen, bei dem es mit den Frauen einfach nicht klappt. Ich habe ihn als einen Mann wahrgenommen, der nur für mich lebt. Ich habe nicht gedacht, dass sich das ändern könnte. Jetzt wurde ich eines Besseren belehrt und muss nun erst einmal zusehen, wie ich damit zurecht komme…

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Autor: Anna
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Dienstag, 25. November 2008

Meine positive Einstellung ist verschwunden

Irgendwie betrübt mich die Stimmung, die momentan in meinem Umfeld gegenwärtig ist. Die Leute, mit denen ich zu tun habe, die sind oft alle so niedergeschlagen, haben pessimistische Gedanken, machen sich Sorgen, leben nicht in den Tag hinein, sondern machen sich über alles, was sie tun, 1000 Gedanken und wägen erstmal stundenlang Vor-und Nachteile ab.

Diese Grundeinstellung geht mir auf die Nerven. Vor allen Dingen überträgt sich diese negative Einstellung auch auf mich. Ich merke, wie die negative Grundstimmung auf mich abfärbt. Ich bin eigentlich ein sehr lebensfroher Mensch, der immer etwas findet, woran man sich erfreuen kann. Immer positiv, nen flotten Spruch auf den Lippen und die Mitmenschen zum Lachen bringen: So bin ich eigentlich. Aber jetzt lässt das nach. Ich bin negativ, denke so viel nach, ich bezweifle, ob das, was ich tue, richtig ist, oder ob ich vielleicht einen Fehler mache, den ich dann nicht mehr rückgängig machen kann. Wo ist nur meine positive Einstellung? Wo ist meine Selbstsicherheit, und mein Glauben daran, dass alles gut werden kann?

Ich weiß, dass nur ich selber etwas an der Situation ändern kann. Ich weiß auch, dass man immer nur sich selber ändern kann, und nicht andere. Aber das fällt mir schwer. Na ja, auch wenn es mir schwer fällt: Positives Denken, das kann man lernen, vor allen Dingen, wenn es eigentlich zur Grundeinstellung und generellen Lebensweise dazu gehört. Etwas, was man mal verinnerlicht hat, das kann nicht einfach so verschwinden. Ich versuche nun meine Gedanken zu ändern, sie positiv zu verändern, denn gute Gedanken sind die Grundlage für ein gutes Leben.

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Autor: Anna
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Samstag, 22. November 2008

Familiendrama

Meine Familie ist total zerstritten. Das belastet mich. Es macht mich traurig und unglücklich. Meine Schwester und ich haben ein gestörtes Verhältnis zueinander. Sie ist für mich lange Zeit wie eine Mutter gewesen. Meine Mutter wiederrum war eher eine Tochter für mich. Und mein Vater. Ja, mein Vater ist mein Vater. Er interessiert sich nicht für das, was ich tue, sage, oder denke. Er ist mit sich selbst viel zu sehr beschäftigt, um mir Aufmerksamkeit zu schenken. Ich weiß, dass er mich liebt, dass er, wenn es darauf ankommt, da ist und dass ich auf ihn zählen kann.

Trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich mich bei niemandem so richtig anlehnen, ausquatschen, ausheulen kann. Ich bin, glaube ich, bindungsgestört, weil ich nicht gelernt habe, wie man eine emotional stabile Beziehung zu einem Menschen aufbaut, ohne sich in dessen Besitz zu begeben. Ich fühle mich allein. Klein und allein, ich bin übermüdet, kann nicht schlafen, weil ich nur noch nachdenke, oder arbeite, oder Kopfschmerzen habe, weil ich so viel denke und so viel arbeite.

Ich möchte einfach mal meine Ruhe haben. Mich richtig gehen lassen. Ja, das wünsch ich mir. Es wäre zu schön, wenn mir das einfach mal gelingen würde. Nur einen Tag. Nur eine Nacht. Ich möchte Kräfte tanken. Ich weiß beim besten Willen nicht, woher ich meine Energie sonst noch nehmen soll. Ich weiß es so langsam wirklich nicht mehr. Ich bin ratlos. Ich brauche Rat von einem Menschen, der mir hilft. Jemanden, der meine Seele heilen kann. Diese Familien-Probleme bestimmen mein ganzes Leben und außerdem wachsen sie mir über den Kopf. Ich glaube, ich brauche so etwas wie ein Geistheilung….

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Autor: Anna
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Freitag, 14. November 2008

Ich kann meinen Ex-Freund nicht vergessen

Vor zwei Monaten hat sich mein Freund von mir getrennt. Dazu muss ich sagen, dass ich sehr verliebt in ihn war. Er war der erste Mann, mit dem ich etwas länger zusammen gewesen bin. Ansonsten habe ich die Beziehungen immer relativ schnell beendet. Dieses Mal war es ganz anders. Wir waren 9 Monate zusammen und ich war mir fast schon sicher, dass ich diesen Mann nie verlassen möchte. Die 9 Monate kamen wir vor wie 9 Wochen und ich war so glücklich mit ihm, wie noch nie in meinem Leben. In dieser Zeit war ich so fröhlich, hatte Erfolg auf der ganzen Linie und eine überaus positive Einstellung und meine Ausstrahlung gab dementsprechend auch ganz schön viel her.

Na ja, ich hätte mir wirklich gewünscht, dass das ewig so weitergehen würde… Leider hat er sich dann von mir getrennt. Das war wie ein Schlag ins Gesicht. Er hat gesagt, dass seine Gefühle für mich nicht mehr ausreichen. Dass er nicht möchte, dass wir in eine langweilige Alltagsbeziehung verfallen. Das war das, wovor wir beide uns immer gefürchtet haben. Wenn wir etwas nicht wollten, dann war es, dass der Alltag einkehrt. Mein Freund, bzw. mein Ex-Freund ist so ein aufrichtiger und ehrlicher Mensch. Ich wollte ihn nie verlieren. Deshalb hab ich auch gleich nach unserer Trennung um eine Freundschaft gekämpft, die von meiner Seite aus natürlich nie eine war. Aber ihn um mich zu haben, tat mir gut. Lieber wollte ich ihn nur platonisch bei mir haben, als dass ich ihn ganz verliere…

Jetzt ist leider Gottes das Drama groß. Ich glaube sehr stark, dass er sich in eine andere verliebt hat. Ich könnte es auf keinen Fall ertragen, wenn er mit ihr zusammen kommt. Ich könnte nur weinen. Ich werde mich an einen Kartenleger wenden. Davon erhoffe ich mir Klarheit. Ich möchte wissen, ob diese Frau wirklich eine Bedrohung für mich darstellt. Die Esoterik hat mir schon mal in einer schwierigen Phase geholfen, ich hoffe, dass ich mich wieder auf sie verlassen kann.

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Autor: Anna
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Dienstag, 11. November 2008

Ich achte zu wenig auf mich selber

Ich bin eine Person, die immer für die anderen da ist. Meine Familie, mein Freund und meine Freunde können sich immer und immer voll und ganz auf mich verlassen. Ich würde auch von mir behaupten, dass ich eine gute Seelentrösterin bin. Hat eine Freundin Liebeskummer, dann bin ich wenige Zeit später mit Schokolade, Chips, nem Film und einer Gurkenmaske zur Stelle. Ich bin lieb zu meiner Freundin, ich helfe ihr, wo ich kann. Und ich muss sagen, dass ich wirklich gut helfen kann, die Leute aufheitern kann, wenn es ihnen schlecht geht.

Nur habe ich das Problem, dass ich zwar allen helfe und nett und lieb bin, nur ich selber komme nicht auf meine Kosten. Ich denke einfach zu wenig an mein Wohlergehen. Es fängt schon mit de Ernährung an. Für mich selber koche ich nur ungesundes Zeugs, was auch nicht sonderlich gut schmeckt. Ich esse sowieso nicht genug. Ich trinke am Tag auch höchstens 1 Liter Wasser, auch wenn ich weiß, dass das viel zu wenig ist. Aber ich achte einfach nicht auf mich. Wenn ich krank bin, denke ich auch nicht daran, mich mal einen Tag im Bettchen auszukurieren und zu entspannen und mich vielleicht mal von anderen Leuten pflegen zu lassen. Mein Selbstbewusstsein ist so klein.

Da ich in letzter Zeit immer öfter krank werde, mich erkälte, habe ich beschlossen, dass ich etwas ändern muss. Die Liebe, die ich den anderen Leuten entgegen bringe, die sollte ich zu allererst einmal mir selber geben. Ich kann ja gut geben. Dann werde ich es wohl auch lernen, mir selber etwas zu geben oder die Liebe und Fürsorge eines anderen anzunehmen…

Kategorie: Allgemein, Gefühle, Probleme im täglichen Leben, Zukunft |
Autor: Anna
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