Was tut man gegen Angst?

Ich habe in letzter Zeit mehr und mehr festgestellt, wie viel Angst eigentlich in mir steckt. Dass ich mich vor so vielen Situationen ängstige, und nicht weiß, wie ich sie bewältigen kann. In meiner Vergangenheit bin ich schon zu oft enttäuscht worden, als dass ich jetzt zuversichtlich in die Zukunft blicken könnte.
Ich habe Angst vor der Liebe. Ich habe Angst, mich hinzugeben und mich einzulassen. Letztens habe ich einen Spruch gelesen: Vergebung macht allem Leid und allem Verlust ein Ende.
Dieser Spruch passt wunderbar zu mir. Ich kann sehr schwer vergeben, und dadurch kann ich mich auch nur ganz schwer von gewissen Dingen trennen. Ich bin nicht gut darin, die Dinge abzuschließen. Ich halte an ihnen fest. So halte ich auch an der Liebe zu Menschen fest, die lange schon beidseitig nicht mehr existiert.
Ich glaube, dass all meine Angst daher kommt, dass ich glaube, meine Fähigkeit zu lieben, verloren zu haben. Liebe deckt sich bei mir mit Angst. Aber genau das soll es ja nicht sein. Liebe und Angst dürfen eigentlich nichts miteinander zu tun haben, weil man sich in der Liebe fallen lassen und vertrauen kann.
Die Liebe ist wahrscheinlich der Schlüssel zu allen. Liebe und Vergebung braucht der Mensch, um seinen inneren Seelenfrieden finden zu können. Es gibt nur zwei Emotionen: Die eine ist Liebe, die andere ist Angst. Die Liebe ist unsere wahre Wirklichkeit. Die Angst wird vom Verstand erfunden und ist daher unwirklich.
Mein Fazit: Alles, was man gegen Angst tun kann, ist es zu lieben und sich auf die Liebe vollends einzulassen….



